
Horst Seehofer.
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Der Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer in der Debatte um das Video von Youtuber Rezo zu mehr Gelassenheit aufgerufen.
„Nicht jeder Beitrag eines Youtubers sollte gleich den Weltuntergang bedeuten. Viel wichtiger ist, dass man in dem zentralen Thema Klimaschutz handelt, als sich mit einem Video pausenlos auseinanderzusetzen“, sagte Seehofer am Dienstag dem ARD-Hauptstadtstudio.
Er billigte den Youtubern zu, zur Bewussteins- und Meinungsbildung beizutragen. „Lasst doch das Leben dort gedeihen von den Youtubern“, so der CSU-Politiker weiter. Man habe jahrelang darüber diskutiert, dass die Leute sich zu wenig an der Politik beteiligten und zu wenig interessierten. „Und jetzt, wo das etwas dynamisch läuft, sind alle gleich wieder erschrocken. Zum Teil sogar hilflos“, so der Innenminister.
Er räumte ein, sowohl in der CSU als auch in der gesamten Union sei das Thema Klimaschutz ein „Mangel“. Das sei auch schon zu seiner Zeit als CSU-Vorsitzender so gewesen und deswegen keine Kritik an jemand anderem. „Wir müssen aufnehmen, was da in der Gesellschaft rumort“, sagte Seehofer.
Nicht nur „in der jungen Generation, in der Gesellschaft insgesamt. Sie will griffige, nachvollziehbare Antworten auf das Thema Klimaschutz“, so der Innenminister weiter. Man müsse die Diskussion „führen und ertragen“.
Seehofer äußerte sich auch zur Kritik an Kramp-Karrenbauer wegen ihrer Äußerungen über „Meinungsmache“ im Netz vor der Wahl. Die CDU-Chefin hatte die Frage aufgeworfen, welche Regeln für den digitalen Bereich gälten. Hier stellte sich der Innenminister hinter Kramp-Karrenbauer: „So wie ich das gelesen und verstanden habe, hat sie unter keinen Umständen die Einschränkung der Meinungsfreiheit gemeint“, sagte Seehofer dem ARD-Hauptstadtstudio. Insofern sei er voll auf ihrer Linie. (dts Nachrichtenagentur)
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Wer… dem Innenminister … noch ein Wort glaubt, muss mit dem Klammerbeutel gepudert sein.
Franz Josef Strauß hätte die heutigen CSU-Obertanen zusammen mit AM mit einem „Schleichts Eich Ihr ….“ schon lange vom Hof gejagt.
Liebe PEX-Redaktion,
Seehofer hat als bayrischer MP die Bundesregierung mi wörtlich „Herrschaft des Unrechts“ bezeichnet und wollte dagegen in Karlsruhe klagen, obwohl die CSU unter seinem Vorsitz selbst in der Regierung saß. Nach der Wahl wurde er unter AM Bundesinnenminister und hat sich um 180 Grad gedreht. Er unterstützt demnach die „Herrschaft des Unrechts“, da er dies Bezeichnung m. W. nicht zurückgenommen hat.
Deshalb wurde er durch noch freie Bürger, die sich von diesen Herrschaften auf den A… genommen fühlen, als Dreh….. zutreffend umbenannt 😉