Dienstag, 17. September 2019

Pilotprojekt für die Berufsbildende Schule: Schüler lernen rocken

6. März 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Kreis Südliche Weinstraße, Regional

Hier wird ganz schön abgerockt.
Fotos: Ahme

Annweiler. Am Aschermittwoch ertönten in der BBS Annweiler ganz ungewohnte Töne. Ein  Coaching-Projekt verwandelte die Berufsbildende Schule SÜW in eine „School of Rock“.

Um 7.45 Uhr hielten die Schüler ihr Instrument zum ersten Mal in Händen- um 12.30 Uhr standen sie bereits auf der Bühne der Sporthalle und performten ihre Songs mit selbst geschriebenen Texten.

„Es macht unglaublichen Spaß, ist aber auch anstrengend“ bekannte eine Schülerin, die sich fürs Singen entschieden hat, ein anderer Schüler, der allerdings schon über Vorkenntnisse  verfügt, entlockt seiner E-Gitarre eine tolle Sound-Folge.

„School of Rock“ ist ein Coaching-Projekt der Pop-Akademie Baden-Württemberg. Diese geht im März an 12 Schulen der Metropol-Region auf Tour. Die BBS bildete den Auftakt als erster Veranstaltungsort.
Dozenten und Studierende des Fachbereichs „Popmusikdesign“ leiteten die Schüler professionell an. Dazu wurden workshops installiert, in denen Techniken wie Bodypercussion, Singalong, Bandcoaching und Producingworkshops vermittelt wurden.

Schulleiter Helmut Schweder zeigte sich hocherfreut über die Möglichkeiten dieses Projektes.
60 Schulen hatten sich beworben, 12 Schulen konnten sich beteiligen, davon als erste  Berufsbildende Schule, die BBS SÜW. Die Zielgruppe, die  sonst im Alter von 5 bis 13 Jahren bei der „School of Rock“ liegt, bewege sich bei der BBS zwischen 16 und 53 Jahren, erklärt Schweder. Das Besondere sei, dass in diesem Fall die Schüler der BBS als Multiplikatoren auftreten.

Tatsächlich haben sich Schüler der Höheren Berufsfachschule für Sozialwesen und die Erzieherfachschule der BBS (zwei Erzieherklassen und eine Sozialassistenz-Klasse) an dem Projekt beteiligt. Diese wiederrum werden ihr musikalisches Knowhow als Erzieher später an Kinder weitergeben, insofern also treten sie als Multiplikatoren auf. Das bestätigt auch Ulrike Marwedel, die den Musikunterrichtet leitet und als Organisatorin die Fäden in der Hand hält.

Da das Projekt gut angenommen wird, beabsichtige man, sich auch mit Schülern der Altenpflege bei der „School of Rock“ zu bewerben, erzählt Schulleiter Schweder. Musik nimmt in der Altenpflege in der Aktivierung und Rehabilitation mittlerweile einen wichtigen Stellenwert ein. (desa)

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