London – Der britische Premier David Cameron hat nun doch bestätigt, dass er und seine Ehefrau Samantha an einer Briefkastenfirma beteiligt waren.
Die Firma sei von seinem verstorbenen Vater eingerichtet und die Anteile seien 2010 für 30.000 Pfund verkauft worden, sagte Cameron dem TV-Sendernetzwerk ITV.
Cameron sagte weiter, er habe „nichts zu verstecken“ und habe alle in Großbritannien fälligen Steuern bezahlt, die durch den Verkauf der Anteile angefallen seien.
Cameron und seine Frau sollen die Anteile 1997 für etwa 12.500 Pfund erworben haben.
Noch am Mittwoch hatte die Downing Street eine Mitteilung veröffentlicht, wonach Cameron und seine Familie keinen „Benefit“ von Briefkastenfirmen gehabt hätten.
Zuvor waren entsprechende Berichte im Zuge der Auswertung der sogenannten „Panama Papers“ veröffentlicht worden. (dts Nachrichtenagentur)

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