London – Das Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union soll am 23. Juni stattfinden.
Das kündigte der britische Premier David Cameron am Samstag nach einer Kabinettssitzung an. Er werde den Verbleib in einer reformierten EU empfehlen, betonte Cameron erneut.
Durch den Sonderstatus Großbritanniens könne das Land von den Vorteilen der EU profitieren, ohne Teil der Eurozone oder eines europäischen Superstaates werden zu müssen. Auch an einer europäischen Armee werde man sich nicht beteiligen.
Beim EU-Gipfel in Brüssel hatte Cameron zahlreiche Sonderrechte aushandeln können. EU-Ausländern können künftig Sozialleistungen vorenthalten und für ihre nicht in Großbritannien lebenden Kinder weniger Kindergeld bezahlt werden.
Die Kappung soll sieben Jahre lang angewendet werden können und pro Arbeitnehmer für jeweils bis zu vier Jahre gelten.
Kindergeldzahlungen für Kinder, die nicht im Vereinigten Königreich leben, sollen an die Lebenshaltungskosten im Ausland gekoppelt werden.
EU-Bürger, die nach sechs Monaten keinen Job in Großbritannien gefunden haben, können gezwungen werden, das Land wieder zu verlassen. In Belangen der Währungsunion bekommt Großbritannien jedoch nicht das gewünschte Vetorecht. (dts Nachrichtenagentur)

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Brüssel – Großbritanniens Premier David Cameron hat auf dem EU-Gipfel in Brüssel offenbar zahlreiche Sonderrechte aushandeln können. EU-Ausländern können künftig Sozialleistungen vorenthalten ...
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