Berlin – Die Bundesregierung fordert die türkischen Verbände in Deutschland auf, klar Stellung gegen Drohungen gegen türkischstämmige Bundestagsabgeordnete zu beziehen.
„Ich erwarte von den türkischen Verbänden in Deutschland, dass sie die Drohungen gegen uns Abgeordnete deutlich verurteilen und zu einer Versachlichung der Debatte beitragen“, sagte die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz der „Bild am Sonntag“.
Die Staatsministerin wird wie alle türkischstämmigen Abgeordneten bedroht, seit sie für eine Resolution stimmte, in der das Massaker an den Armeniern als Völkermord bezeichnet wird: „Spätestens jetzt sollten alle verstehen, dass wir zu unserer Herkunft stehen, aber gleichzeitig kein verlängerter Arm der Türkei sind“, so die Integrationsbeauftragte.
Die ebenfalls von den Drohungen betroffene CDU-Abgeordnete Cemile Giousouf erwartet von den Sicherheitsbehörden konsequentes Handeln: „Unter die Drohungen und Schmähungen gegen uns setzen die Leute ihren richtigen Namen.
Polizei und Justiz müssen hart dagegen vorgehen und die Täter zur Rechenschaft ziehen.“ Die Linken-Abgeordnete Sevim Dagdelen fordert ein Einreiseverbot für Hetzer aus der Türkei. „Wer in der Türkei zu Gewalt gegen deutsche Bundestagsabgeordnete aufruft, sollte ein Einreiseverbot bekommen. Dazu gehört auch Präsident Erdogan.“
Merkel müsse die Angriffe des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan persönlich zurückweisen.
Erdogan hatte aus Ärger über die Armenien-Resolution die Abgeordneten als „verlängerten Arm“ der verbotenen türkischen Arbeiterpartei PKK bezeichnet und Bluttest verlangt, mit dem sie ihre türkische Abstammung nachweisen sollten.
Vor wenigen Tagen Maßnahmen hatte Erdogan zudem einen Maßnahmenkatalog gegen Deutschland angekündigt. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken


Berlin – Der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, hat die wegen ihrer jüngsten Äußerungen zu Salafisten-Razzien in die Kritik geratene Integrationsbeauftragte der ...
Berlin- Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, attackiert Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD) für ihre Kritik an den Salafisten-Razzien. „Es ist unfassbar, wie ...
Berlin – Angesichts der Pro-Erdogan-Kundgebungen wächst der Druck auf türkische Organisationen, sich zum deutschen Grundgesetz zu bekennen. „Die Verbände müssen sich klar ...
Berlin – In der Debatte um Kinderehen von jungen Migranten und Flüchtlingen in Deutschland hat sich die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz ...
Ankara – Nach der am vergangenen Donnerstag vom Bundestag verabschiedeten Resolution, in der die Verbrechen an den Armeniern durch das Osmanische Reich ...
Berlin – Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hat vor dem Eindruck von Willkür bei Razzien gegen Islamisten gewarnt. In der ...
Brüssel/Berlin – Die Türkische Gemeinde Deutschlands hat den Besuch des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Brüssel als überfällig begrüßt. „Die EU ...
Ramstein – Türkische Soldaten, die im NATO-Hauptquartier in Ramstein stationiert sind und in Kürze in die Türkei hätten zurückkehren sollen, haben in ...
Berlin – Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) sieht als Grund für die wachsende Zustimmung unter den Deutschtürken für die Politik des ...












….kriegen Sie doch erstmal Ihre radikal-islamistischen Brüder in den Griff Frau Özuguz.
Es sei angemerkt, dass über 60% der hier lebenden Türken die AKP wählt und begeisterte Anhänger vom Großen Sultan sind. Die erwarten – wie Erdogan in de Türkei – von den türkischen Parlamentariern in Buntland gefälligst Klientelpolitik.