
Matthias Ackermann, Präsident Oberrheinrat.
Foto: privat
Das Präsidium des Oberrheinrats verurteilt die russische Invasion der Ukraine und ruft zu einer Rückkehr zu diplomatischen Mitteln auf.
Man unterstütze die von den Nationalstaaten und der Europäische Union ergriffenen Maßnahmen und fordere diese dazu auf, weiter alles für den Schutz der ukrainischen Bevölkerung zu unternehmen, hieß es.
„Sowohl die Menschen in der Ukraine als auch die demokratischen Kräfte in Russland brauchen die Zeichen der Solidarität, die zum Ausdruck bringen, dass sie in ihrem Streben nach Frieden und Demokratie nicht allein stehen“, sagte Matthias Ackermann, Präsident des Oberrheinrats 2022, und Mitglied des Kreistags Südliche Weinstraße.
Auch andere Mitglieder des Oberrheinrat-Präsidiums äußerten sich deutlich.
Weitere Stimmen:
„Dieser Konflikt ist nicht nur eine Aggression gegen ein souveränes Land, sondern auch gegen die gemeinsamen europäischen Werte aller Mitgliedsländer des Europarates. Damit werden alle Völker und Demokratien in Europa durch Wladimir Putin und seine Unterstützer angegriffen. Wir begrüßen dementsprechend den Entzug der Vertretungsrechte Russlands im Europarat“, so Brigitte Torloting, Vize-Präsidentin des Oberrheinrats, und Vize-Präsidentin der Region Grand Est.
„Als Grenzregionen stehen wir fest an der Seite der Ukraine und des Völkerrechts. Wir werden auch humanitäre Hilfe leisten und Flüchtende aus der Ukraine aufnehmen. Wir danken den Teilen des russischen Volkes, die sich für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzen, sagte Josha Frey, Vize-Präsident des Oberrheinrats und Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg.
„Der völkerrechtswidrige Angriff auf die Ukraine ist auch ein Angriff auf unsere europäische Wertegemeinschaft und damit ein Angriff auf uns alle“, kommentierte Dr. Christian von Wartburg, Vize-Präsident des Oberrheinrats und Großrat des Kantons Basel-Stadt.
Das Präsidium des Oberrheinrats begrüße die verschiedensten Formen der Solidaritätsbekundung mit der Ukraine in der Region und unterstreiche seine uneingeschränkte Unterstützung für die ukrainische Bevölkerung, die Souveränität und territoriale Integrität ihres Landes, so das Präsidium.
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