Dienstag, 01. Dezember 2020

Neue Innenstadtmobilität: Stadt Landau schafft rund 110 zusätzliche innerstädtische Parkplätze für Autos

5. Oktober 2020 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Landau

Parken auf dem Alten Messplatz: Durch Abriss der Süwega-Halle (im Hintergrund) soll neuer Parkraum entstehen.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau. Die Fußgängerzone gehört den Fußgängern, der innere Ring den Radfahrern und die breiten, äußeren Ringstraßen den Autofahrern: Das ist die Zielsetzung der neuen Innenstadtmobilität in der Südpfalzmetropole Landau.

Die Neuordnung, die auf dem Anfang 2019 vom Stadtrat verabschiedeten Mobilitätskonzept fußt, wird derzeit Schritt für Schritt umgesetzt. Wie Verkehrsdezernent Lukas Hartmann jetzt mitteilt, wurden bzw. werden in diesem Zuge aktuell auch rund 110 neue, innerstädtische Parkplätze für Autos geschaffen.

Bereits nutzbar sind sechs zusätzliche Parkplätze am ehemaligen Polizeigebäude im Westring, die bisher für die Dienstfahrzeuge der Polizei reserviert waren. Sieben weitere Parkplätze entstanden in der Straße Am Großmarkt, die breit genug ist, dass die zusätzlichen Parkmöglichkeiten dort markiert werden konnten. Sechs neue Parkplätze für Autos gibt es neu auf dem Weißquartierplatz – hier parkten zuvor Busse, für die auf dem Alten Meßplatz neue Parkmöglichkeiten geschaffen werden.

Nächster Schritt: Zirka 90 Parkplätze sollen auf dem Alten Meßplatz entstehen, vor allem durch den Abriss der Süwega-Halle und die Aufgabe des dortigen Radwegs, der durch die fahrradfreundliche Umgestaltung der umliegenden Straßen an dieser Stelle nicht mehr benötigt wird.

Damit erhöht sich die Anzahl der innerstädtischen öffentlichen Parkplätze auf insgesamt über 3.600.

„Wir leben in einer ländlichen Region, in der viele Menschen auf ein Auto angewiesen sind“, stellt Verkehrsdezernent Lukas Hartmann klar. Daher habe die Verwaltung alle Verkehrsarten im Blick und schaffe möglichst optimale Voraussetzungen.

„Unsere Radinfrastruktur und unser ÖPNV-Angebot hinkten bisher aber immer hinterher, das soll sich nun ändern. Dafür brauchen Fuß- und Radverkehr mehr Raum im Altstadtring. Im Gegenzug schaffen wir mehr Parkmöglichkeiten für Autos entlang der gut anfahrbaren großen Ringstraßen und auf den zentralen Parkplätzen“, so Hartmann. (ld)

 

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