Mittwoch, 28. Oktober 2020

Nach nächtlichen Angriffen auf Frauen in Karlsruhe: Staatsanwaltschaft stellt gegen Tunesier keinen Haftantrag – es wird weiter ermittelt

27. Januar 2017 | 2 Kommentare | Kategorie: Nordbaden
Symbolbild: Pfalz-Express

Symbolbild: Pfalz-Express

Karlsruhe – Nach insgesamt fünf überfallartig verübten nächtlichen Angriffen auf Frauen stellt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe gegen einen 22 Jahre alten Tunesier keinen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls.

Unter Zugrundelegung der bisherigen Ermittlungsergebnisse lässt sich gegen ihn zwar ein einfacher Tatverdacht, nicht jedoch der für einen Haftbefehl erforderliche dringende Tatverdacht – also eine besonders hohe Wahrscheinlichkeit der Täterschaft – begründen, so die Staatsanwaltschaft.

Der 22-Jährige hatte sich nach der Veröffentlichung von Überwachungsfotos aus einer Straßenbahn am Donnerstagnachmittag in Begleitung seines Verteidigers den Behörden gestellt und anschließend von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

Die Geschädigten konnten den Festgenommenen jedoch nicht mit der erforderlichen Sicherheit als Täter wiedererkennen.

Es gilt für die Ermittler nun, zur Entkräftung oder Untermauerung des Tatverdachts weitere umfangreiche Überprüfungen durchzuführen.

Dabei setzt die Polizei nach wie vor auch auf Mithilfe aus der Bevölkerung. Insbesondere suchen die Beamten die Frau, die am vergangenen Samstagabend kurz nach 21.15 Uhr in der Morgenstraße zwischen Ranke- und Luisenstraße mit ihrem Hund zu dem Angriff auf eine 23 Jahre alte Frau hinzukam und den Täter zur Flucht veranlasste.

Anrufe werden vom Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter der Rufnummer (0721) 939-5555 entgegen genommen. Zudem ist das vertrauliche Telefon unter der Nummer (0721) 939-6666 gleichfalls rund um die Uhr geschaltet. (ots)

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2 Kommentare auf "Nach nächtlichen Angriffen auf Frauen in Karlsruhe: Staatsanwaltschaft stellt gegen Tunesier keinen Haftantrag – es wird weiter ermittelt"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Da stellt sich mal ein Täter, und, was passiert?
    Nix, wie immer, es wird von einer fehlenden „besonders hohe Wahrscheinlichkeit der Täterschaft“ fabuliert.
    ………………………………………………………………………….

  2. Johannes Zwerrfel sagt:

    Viertel mit vielen Chinesen nennt man

    Chinatown

    Viertel mit vielen Japanern nennt man

    Little Tokyo

    Viertel mit Vielen Italienern nennt man

    Little Italy

    Viertel mit vielen Moslems nennt man

    No-Go-Area

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