Bremen – Die Bremer Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die ehemalige Leiterin der dortigen Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wegen Bestechlichkeit und „bandenmäßiger Verleitung zur missbräuchlichen Asylantragsstellung“.
Auch drei Rechtsanwälte aus Bremen, Oldenburg und Hildesheim sowie ein Dolmetscher seien im Visier der Ermittler, berichteten Radio Bremen, NDR und die „SZ“ am Freitag.
Die BAMF-Außenstellenleiterin soll über 1.200 Asylanträge, für die sie gar nicht zuständig war, an sich gezogen und positiv beschieden haben, obwohl es dafür keine rechtliche Grundlage gab.
Die Antragsteller, die zum großen Teil in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen untergebracht waren, seien dafür in einigen Fällen extra mit gecharterten Bussen nach Bremen gefahren worden.
Die Frau wurde mittlerweile vom Dienst suspendiert, mehrere Objekte in Bremen und Niedersachsen sollen durchsucht worden sein. Inwiefern die Anwälte oder die Leiterin davon finanziell profitiert haben, sei bislang unklar, heißt es in den Berichten.
Mindestens habe die BAMF-Mitarbeiterin Zuwendungen in Form von Restaurant-Einladungen erhalten. (dts Nachrichtenagentur)

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STAATSVERSAGEN PUR:
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat nach „Bild“-Informationen neben dem mutmaßlichen Korruptionsskandal von Bremen auch Probleme mit der Vertrauenswürdigkeit von Dolmetschern.
So habe die Behörde allein im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit mit 30 Dolmetschern „aufgrund von Verletzungen gegen den Verhaltenskodex“ beendet, berichtet das Blatt unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage….(focus.de)
Ach ja, bei der ehemaligen Bremer BAMF-Leiterin handelt es sich wohl um Josefa Schmied. Warum wird sie nirgends erwähnt?
Googln bildet.
Josefa Schmid ist nur die Nachfolgerin der mutmasslich-kriminellen Leiterin des BAMF Bremen, Ulrike B.
(bild.de)