Freitag, 06. Dezember 2019

Mindestens acht Verletzte bei Protesten am Tagebau Garzweiler

22. Juni 2019 | 1 Kommentare | Kategorie: Nachrichten

Foto: dts Nachrichtenagentur

Aachen  – Bei Protesten am Tagebau Garzweiler sind am Samstag mindestens acht Polizeibeamte verletzt worden.

Das teilten die Beamten am Abend mit. Während am Mittag Demonstranten in Merzenich die Hambachbahn blockierten, drangen mehrere hundert Versammlungsteilnehmer am Tagebau in Höhe eines Aussichtspunktes auf die erste Sole ein. Dabei sei Gewalt gegen Polizisten und Sachbeschädigung verübt worden, „unter anderem durch das Betreten von Feldern“, so die Polizei.

In den frühen Abendstunden begannen Polizisten mit der Räumung in Garzweiler. Zuvor hatten mehrere tausend Personen im rheinischen Braunkohlerevier an verschiedenen Orten protestiert. Rund 800 Protestler hielten weiter bereits seit dem Vorabend die Nord-Süd-Bahn in Rommerskirchen besetzt.

Auch unter dem Namen „Fridays for Future“ gingen wieder Menschen auf die Straße. Eine Fahrraddemo des BUND sowie die Demonstration von Jackerath nach Keyenberg verliefen nach Angaben der Polizei „weitgehend störungsfrei und anmeldekonform“. Bei einer Kundgebung in Keyenberg und an den Mahnwachen gab es ebenfalls keine besonderen Vorkommnisse.

Am Bahnhof Viersen hatte die Bahn den Verkehr in Richtung Mönchengladbach auf Anordnung der Polizei für zwei Stunden unterbrochen, „wegen Ankündigungen von Straftaten“, wie es hieß. (dts Nachrichtenagentur)

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Ein Kommentar auf "Mindestens acht Verletzte bei Protesten am Tagebau Garzweiler"

  1. AntiAntifa sagt:

    Es war zu erwarten: In Aachen hat am Freitag der faktische Zusammenschluss der sogenannten „Fridays for Future“-Bewegung mit linken und linksextremen Gruppierungen stattgefunden. Und es war die FFF-Ortsgruppe Köln, die ein Transparent mit der aufschlussreichen Parole „Burn Capitalism Not Coal“ beim Aufmarsch zeigte. Es geht also, auch das war zu erwarten, nicht ums Klima und nicht um die Umwelt, sondern um einen Systemwechsel in Diktatur, Armut und Gewalt. Spätestens jetzt wäre es die Aufgabe, ja Pflicht der derzeit verantwortlichen Politiker, insbesondere der Bundeskanzlerin und des Bundespräsidenten, sowie zumindest der Berliner Regierungsparteien, eine klare Botschaft in Richtung FFF und Co. zu geben: Stopp!

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