Freitag, 28. Februar 2020

Martin Brandl: „Grundschulkinder brauchen konsequente Förderung in Deutsch“

31. August 2018 | 4 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Politik regional
Duden mit dem Wort Sprache

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Kreis Germersheim – Eine konsequente Förderung in Deutsch für Grundschulkinder mit Sprachförderbedarf fordert der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (CDU).

Der Erwerb der deutschen Sprache sei grundlegend für den Erfolg in der Schule, so Brandl. „Für Kinder mit Sprachförderbedarf ist diese frühe Förderung von zentraler Bedeutung.“

Den Antworten der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage Brandls sei zu entnehmen, dass diese Förderung „eben nicht konsequent erfolgt und die Zuteilung zusätzlicher Lehrerwochenstunden nicht in erkennbarer Relation zur Zahl der Kinder mit Förderbedarf steht.“

Für die Eduard-Orth-Schule in Germerheim beispielsweise stehen laut Brandl für 277 Kinder mit Förderbedarf lediglich 30 Lehrerwochenstunden zur Verfügung.

An der Grundschule Dorschberg sind es mit 28 Stunden nur zwei weniger, allerdings für gut ein Viertel der Schülerzahl, die mit 71 angegeben wird.

An der Grundschule Bellheim stehen für 45 Kinder mit Förderbedarf 2 zusätzliche Lehrerwochenstunden zur Verfügung.

„Dies sind eklatante Missverhältnisse“, sagt Brandl. Er fordert mehr Transparenz und eine sachgerechte Zuordnung von zusätzlichen Sprachförderstunden – „denn ohne gute Sprachkenntnisse ist schulischer Erfolg kaum zu erreichen.“

Auf seine Initiative hin hat die CDU-Fraktion im Landtag eine große Anfrage an die Landesregierung gestartet, um die Situation in ganz Rheinland-Pfalz transparent darzustellen.

Print Friendly, PDF & Email
Zur Startseite

Zu den Kommentaren

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

4 Kommentare auf "Martin Brandl: „Grundschulkinder brauchen konsequente Förderung in Deutsch“"

  1. Peter sagt:

    Ab nach Hause. Wir brauchen Fachleute und keine Umvolkung ins Sozialsystem.

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Den hier lebenden Migranten muss endlich klar gesagt werden, dass sie deutsch zu lernen haben. Wer seit Jahren in Deutschland lebt und unsere Sprache nicht beherrscht, ist ein Integrationsverweigerer und hat ohnehin keine Ansprüche zu stellen. Nicht wir müssen uns integrieren, auch wenn das der ein oder andere linke Politiker gerne verkündet.

  3. Makamabesi sagt:

    In meiner Heimatstadt (Niedersachsen) gibt es Lesepaten. Die Erfahrung ist, das die dortigen Migrantenkinder besser Deutsch lesen können als ihre deutschen Klassenkameraden.
    Ansonsten ist es eh erbärmlich, wie sehr unser Staat die Bildung vernachlässigt.

Directory powered by Business Directory Plugin