Mittwoch, 23. Juni 2021

Mammut-Radtour rund um das Bistum Speyer für die Frage: Wie kann man das Leben verbessern?

12. April 2014 | Kategorie: Allgemein, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer

Auszählung der Karten.
Fotos: Yvette Wagner

Speyer – Erschöpft, aber um viele positive und bewegende Eindrücke reicher: Zweieinhalb Tage lang umrundete eine kleine Gruppe von Radfahrern das Bistum Speyer, um für die Kampagne „Gutes Leben. Für alle!“ zu werben.

Pünktlich gegen 13.30 Uhr erreichten sie am Samstag ihr Ziel, den Speyerer Dom. Auf ihrer rund 500 Kilometer langen Tour machten sie an zwölf Stationen halt, wo ein Infoteam und Initiativen vor Ort auf die Aktion aufmerksam machten und Antworten auf die Frage „Gutes Leben. Für alle! – Was bedeutet das für mich?“ sammelten.

Ziel war es, Ideen zusammenzutragen, wie jeder Einzelne seinen Lebensstil so ändern kann, dass schädliche Auswirkungen für die Umwelt und die Menschheit verringert werden können.

Vor dem Start der Bistumsumrundung lagen 784 Antwortkarten vor. Gemeinsam mit Weihbischof Otto Georgens, Maria Faßnacht, Vorsitzende des Katholikenrats der Diözese, Speyers Oberbürgermeister Hansjörg Eger und Moderator Thomas Sartingen von der katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Speyer zählte Astrid Waller vom Organisationsteam die auf der Tour eingesammelten Karten aus. Stolzes Ergebnis: 385 Antworten hielten die Fünf in ihren Händen. Mit insgesamt 1169 Antworten wurde das gesteckte Ziel der Aktion von 1000 übertroffen.

Die Antwortgeber nehmen sich zum Beispiel vor, in Zukunft mehr faire Produkte zu kaufen, bewusster zu konsumieren, Dinge länger zu benutzen statt wegzuwerfen, Rad und weniger Auto zu fahren, sich ehrenamtlich zu engagieren. Nachhaltig auch das Vorhaben eines Kindes, das aufschrieb, mehr Eis aus der Waffel zu essen statt aus dem Wegwerfbecher.

Dem vierköpfigen „harten“ Kern der Radler hatten sich tage- und streckenweise Mitradler angeschlossen. Die sportliche Herausforderung war groß: Am Freitag absolvierten sie mit 270 Kilometern die längste Tagesetappe. Das Durchschnittstempo lag bei 30 Stundenkilometern.

„Wir wurden überall sehr begeistert aufgenommen“, lautete das Fazit von Radfahrer Steffen Glombitza. Viele hätten sich für das Projekt interessiert. Sein Mitstreiter Tobias Wiesemann zog ein emotionales Fazit: „Da geht einem das Herz auf.“ Es sei wichtig, dass Menschen den Gedanken von „Gutes Leben. Für alle!“ aufnehmen und weitertragen. (is)

 

Ankunft der Radler nach 500 Kilometern.

 

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