Wörth – „Heute ist ein denkwürdiger Tag: die Realschule plus ist Vergangenheit und auch die Stadt als Schulträger nimmt Abschied von einer Schule, auf die sie stolz war, weil sie hervorragende Arbeit geleistet hat“ sagte Harald Bürgermeister Seiter bei der gemeinsamen Abschlussfeier der Realschule plus und der IGS Wörth am Mittwochabend in der voll besetzten Festhalle.
Es sei ein einmaliges Ereignis, dass zwei Schulen zusammen eine Abschlussfeier gestalten, deren parallele Zusammenarbeit als vorbildlich zu bezeichnen sei.
Als einen „historischen Moment“ bezeichnete der stellvertretende Schulleiter der IGS und bis zuletzt kommissarischer Leiter der Realschule plus Michael Trauthwein diesen Abend. „Wörth hat die Zeichen der Zeit erkannt“ meinte er und zeigte die Entwicklung von der Hauptschule mit erstem freiwilligem zehntem Schuljahr im Kreis bis zur IGS auf.
Das sei nur mit dem großen Engagement der Lehrer so möglich gewesen. „Die Realschule plus lebt in der IGS weiter“ schloss er seine Rede.
Die Realschule plus verabschiedete ihre letzten Zehntklässler, die mit dem qualifizierten Sekundarstufen 1- Abschluss die Schule verlassen, die IGS ihre ersten Neuntklässler, die mit der Berufsreife entlassen wurden.
Diesen allen sagte Landrat Fritz Brechtel gute Berufsaussichten zu in einer „tollen Region mit besten Arbeitsmöglichkeiten nach eurer Ausbildung an einer Schule mit hervorragendem Ruf.“
Von den 120 Schülern der neunten Klassen der IGS gehen 91 ins zehnte Schuljahr, 19 in die Berufsfachschule 1 um hier den qualifizierten Sekundarstufen 1- Abschluss zu erreichen, einer absolviert den Bundesfreiwilligendienst, einer eine Berufsvorbereitende Maßnahme (BVB) beim CJD, bei einem ist der weitere Weg noch offen, sieben machen eine Ausbildung. Nur ein Schüler blieb ohne Abschluss.
Von den 60 Schülern der Klassenstufe zehn der Realschule plus gehen 22 in die umliegenden IGSen mit dem Ziel Abitur, fünf wollen das Fachabitur erreichen, sechs besuchen eine andere schulische Einrichtung, drei absolvieren ein freiwilliges Soziales Jahr, zwei eine BVB-Maßnahme des CJD, 21 beginnen eine Berufsausbildung. Nur zwei Schüler bleiben ohne Abschluss, einer wiederholt die Klassenstufe.
Die Ehrung der drei Jahrgangsbesten seiner neunten Klassen nahm Direktor Karlheinz König vor. Er sprach von einem besonderen Tag in vielerlei Hinsicht. „Die IGS hat ihre Premiere – zum ersten Mal mit Abschlussklassen, die Realschule plus ihren Showdown mit der letzten Verabschiedung von Schülern.“
Er hob die gute Zusammenarbeit der beiden Schulen besonders hervor, ehe er die Buchpreise an Lea Kiefer (9a), Diana Bekkel (9d) und Cansu Böhm (9b) übergab. Letztere erhielt auch den Sonderpreis (Buchscheck und Urkunde) der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz in der Schule. Zudem erhielt einen Buchpreis für ihre Tätigkeit als Streitschlichterin Xenia Liewald (9a).
Buchpreise erhielten auch die Besten der 10.Klassen der Realschule plus mit einem Notendurchschnitt besser als 2,0: Marvin Maurer (1,1 10b), Simon Krug (10b), Manuel Klingbeil und Oktay Akin (beide 10 c) – alle 1,2, Lukas Sollig (1,3 10 a), Robin Lobe (1,4 10c), Florian Schulze (1,5 10c), Nicolas Völkel und Thomas Wetzel (1,6 10c), Feyssal Oriachel und Daniel Serouchow (1,8 10 b) sowie Nils Diesel und Nikolas Wenzel (1,9 10c).
Die Sonderpreise für besondere Verdienste in der Schule – gestiftet vom Ortsvorsteher Roland Heilmann – erhielten Amelie Zuber (10a) sowie Felicia Stroh, Nadine Zoglauer und Cidgem Yilmaz (10c). Die Preise für besondere Leistungen im Fach Geschichte und Sozialkunde wurden an Vasili Bakir (10a), Florian Schulze (10 c) sowie Marvin Maurer und Simon Krug (10b) vergeben. Der erstmals vergebene Preis der Stiftung Pfalzmetall für besondere Leistungen im Fach Physik ging an Manuel Klingbeil (10c).
In der von den Abschlussschülern selbst gestalteten gehaltvollen Feier wurden auch langjährige Elternbeiratsmitglieder von König und Trauthwein mit einem Geschenk verabschiedet: von der IGS Eva Kliche, von der Realschule plus Melanie Krug, Silvia Wurster, Laila Jaks, Silvia Sollik, Birgit Maczek und Stefan Becker.
Gekonnt hatten Marie Wildenhain (10a),Simon Krug (10b) und Florian Schulze (10c) durch ein abwechslungsreiches Programm geführt. Nach einem Klavierstück von Alina Steg (10 a) und dem „Hallelujah“, gesungen von Annika Wurster (10a) und am Klavier begleitet von Lehrer Stefan Reiser, der Begrüßungsrede von Trauthwein folgten „Dance Remix“ der Klasse 10c und die Grußworte der Stadt, überbracht von Bürgermeister Harald Seiter.
Ein erster Höhepunkt waren die Darbietungen der Arbeitsgemeinschaft „Schwarzlichttheater unter der Leitung von Lehrerin Susanne Nachbar-Geiger und der ehemaligen Schülerin Shalimar Rennhofer, die tolle Kostproben ihres Könnens gab.
Ein emotionaler Moment, als der Song „Time to say good bye“ erklang und in mehreren leuchtenden Farben und Sprachen der Abschiedsgruß erschien. Nach dem Grußwort von Landrat Dr.Fritz Brechtel führten die Klassen 10 a und 10 c das musikalische “International Gaudi“vor.
Die Abschiedsworte der Schüler sprachen Amelie Zuber (10a) und Felicia Stroh (10c), ehe der Song „Lass uns gehen“ von Angelina Kohlmann und Nina Doormann (10c) mit dem Chor der 10ac vorgetragen wurde und die Klasse 10b „Step Aerobic“ vorführte.
Für den Schulelternbeirat hatte dessen Vorsitzende Melanie Krug passende Abschiedsworte gefunden, bevor Schüler der Klassen 9a und 9c mit Turnvorführungen unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht“ begeisterten.
Nach der Ansprache von Direktor König folgten die Ehrungen und die Zeugnisausgabe. Beendet wurde die 2 1/2-stündige Feier mit einem gemeinsamen Abschiedslied aller Schüler der neunten und zehnten Klassen. (lumi)

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