Zur abgesagten Podiumsdiskussion zwischen Verbandsbürgermeister Volker Poß und Herausforderer Michael Niedermeier schreibt Pfalz-Express-Leser Willi Hellmann aus Rheinzabern:
„Gestatten Sie mir ein paar kleine Anmerkungen zu dem Rückzug und Kostenbeteiligung, an dieser doch recht kurzfristig geplanten Podiumsdiskussion.
Wenn keiner von niemand verlangt hat sich an den Kosten zu beteiligen, wie der Redakteur des Pfalz-Echo schreibt, dann frage ich mich ernsthaft, wie diese Kostenbeteiligungsfrage aufkam.
Eigentlich kenne ich Podiumsdiskussionen schon lange und anders. Im Rahmen der Zusammenführung der damaligen Ortsgemeinden zu Verbandsgemeinden werden zumindest den Älteren diese Diskussionsrunden noch im Gedächtnis sein.
Die Rheinpfalz war ja in der Vergangenheit federführend bei der Planung und Durchführung solcher Veranstaltungen nicht nur im Rahmen von Wahlen.
Mit ist nicht bekannt, dass hierbei in diesem Zusammenhang schon mal eine Kostenfrage erörtert wurde . Früher haben die Diskussionsteilnehmer und die Zuhörer ihr Bier und ihren Schorle selbst bezahlt. Einen Caterer kannten nur die Amerikaner, wozu man das bei einer solchen Veranstaltung braucht, erschließt sich mir eh nicht.
Außerdem sehe ich die Rolle der Lebenshilfe nicht als Lebensmittellieferant bei einer politischen Diskussion und schon gar nicht als einseitiges ’soziales‘ Druckmittel. Diejenigen, die das so sehen, können gerne ein paar Stunden dort ableisten oder einen entsprechenden Obulus bei der Lebenshilfe in die Kasse bringen.
Vielleicht hätten einige der Kombattanten auch mal miteinander reden können. Das Telefon soll ja keine so neue Erfindung sein. Vorschlag zur Güte. Wie wäre es, wenn der gute Herr Niedermeier seine nun übrigen 500 Euro der Lebenshilfe für ein entgangenes Geschäft spendet.
Wenn dann der Herr Poß und der Redakteuer des Pfalz-Echo ebenfalls was beisteuern, kommt am Ende vielleicht doch noch was Vernünftiges bei den Menschen an.
Ich finde diese Diskussion im übrigen humorlos und zum kotzen.“
Willi Hellmann, Rheinzabern

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