
Photovoltaik auf dem Wasser: 750 Haushalte sollen so mit Strom versorgt werden.
Foto: pfalz-express.de
Rülzheim – Eine auf einem Leimersheimer Baggersee schwimmende Photovoltaikanlage soll künftig regionalen, grünen Strom liefern.
Das beschloss der Verbandsgemeinderat bei seiner Sitzung im April.
Die Firma Erdgas Südwest GmbH beabsichtigt die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Baggersee der Firma Pfadt Kieswerke in Leimersheim.
Die Ortsgemeinde Leimersheim hat nach zwei Sitzungen bereits den Grundsatzbeschluss getroffen, die Aufstellung des Bebauungsplans in Angriff zu nehmen, teilte Bürgermeister Matthias Schardt (CDU) mit.
Weitere Voraussetzung für die Realisierung des Projekts ist die Fortschreibung des Flächennutzungsplans. Deshalb stellten Oliver Auras und Oktay Calim von der Erdgas Südwest GmbH ihr Projekt auch dem Rat der Verbandsgemeinde vor.
Die geplante Anlage soll demnach aus 40 zusammengesteckten Schwimmkörpern aus Kunststoff bestehen. Damit wird eine drei Hektar große Plattform geschaffen, auf der handelsübliche Photovoltaikmodule befestigt werden.
Die Plattform wird im Boden des Sees verankert.
Eine Anlagenfläche von drei Hektar liefere eine Nennleistung von drei Megawatt und könne 750 Haushalte mit Strom versorgen, so Calim. Leimersheim hat rund 1.000 Haushalte.
Die Plattform nimmt etwa ein Drittel der Wasseroberfläche des Baggersees ein.
Diese großflächige „Verschattung“ und die Bemerkung Calims, dass sich an den Schwimmkörpern „Flora und Fauna“ ansiedeln könne, führten zu Verunsicherung. Die Bedenken, dass es sich hierbei vor allem um Algen handeln und der See umkippen könnte, widerlegte Calim mit dem Argument, dass die Verschattung das Algenwachstum sogar hemme.
Schardt bekräftigte dies, denn ein Experte der Kreisverwaltung gehe davon aus, „dass das Gewässer gar nicht das große Problem sein wird, da es tief genug ist“.
Problematisch sei eher die Ansiedlung von unter Schutz stehenden Vögeln, die auf der Anlage nisten wollen. Hier müsse noch genau geprüft werden, welche Effekte zu erwarten seien.
Vor diesem Hintergrund forderte Heinke Schaffhauser (Bündnis 90/Die Grünen) die Vertreter der Erdgas Südwest GmbH mehrfach auf, noch vor der Projektumsetzung Gutachten oder Studien über die ökologischen Auswirkungen und Zusammenhänge einzuholen.
Sie verwies auf das vorgestellte Referenzprojekt in Japan, das 2013 in Betrieb genommen wurde und auf die in Achern, Baden-Württemberg, geplante Anlage.
Die Vertreter der Fraktionen würdigten das Vorhaben insgesamt als unterstützenswert. Der Rat beschloss, die notwendige Fortschreibung des Flächennutzungsvertrags „positiv zu begleiten“. (mks)

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Die Kosten werden diskret verschwiegen.
Ist ja auch egal, die Kosten übernimmt ja sowieso langfristig der kleine Stromkunde.
Er zahlt dafür mit der EEG-Umlage pro kWh Strom.
Deshalb haben wir in Deutschland ja auch den teuersten Strom Europas.
Tolle Ökobekloppte!
EEG abschaffen.
AfD wählen!
„Eine Anlagenfläche von drei Hektar liefere eine Nennleistung von drei Megawatt und könne 750 Haushalte mit Strom versorgen“
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Was für eine dümmliche Öko-Propaganda!
Solaranlagen liefern nachts keinen Strom, also können sie ÜBERHAUPT keinen einzigen Haushalt versorgen.
Wenn ich gerade aus dem Fenster schaue, liefert so eine Anlage zZ vielleicht 5% der Nennleistung, da es tiefbewölkt und regnerisch ist. Es wären also um die Mittagszeit gerade einmal 150 kW. Gerade so viel wie mein PKW-Motor. Und im Winter, wenn wir den meisten Strom bräuchten liefert so eine Anlage ebenso fast Nichts, über Monate.
Dafür Millionen raus zu werfen?
Lohnt sich nicht.
Lohnt sich nur, weil hochsubventioniert.
Vom Stromkunden.