Kreis Germersheim – Die SPD-Bewerberin zur Landratswahl, Nicole Zor, freut sich ebenso wie alle anderen über die Fördergelder, die für den Breitband-Ausbau in den Landkreis Germersheim fließen.
„Das ist ein positives Signal für unseren Wohn- und Wirtschaftsstandort. Wir müssen alles daran setzen, dass wir mit dieser Förderung eine wirklich zukunftsfähige Internet-Infrastruktur aufbauen“, so Nicole Zor. Keinesfalls dürfe es aber passieren, dass die Fördermittel lediglich an einschlägige Unternehmen weitergereicht würden, die „lediglich eine Versorgung mit 30 oder 50 Mbit/s anbieten und dazu weiterhin alte Kupferleitungen nutzen (sog. Vectoring- oder Supervectoring-Verfahren)“, so Zor.
Die Leistungsfähigkeit von Kupferleitungen ist stark begrenzt und kann zukünftigen Anforderungen nicht standhalten. „Bis der Netzausbau abgeschlossen ist, werden wir nicht mehr über 50 Mbit/s reden, sondern über die Gigabit-Verbindung. Wir dürfen nicht weiterhin hinterherlaufen, sondern müssen die Chance der Förderung nutzen, langfristig leistungsfähige Internet-Infrastruktur aufzubauen. Nur das ist im Interesse der Wirtschaft und der Bürger.“
Für ausgeschlossen hält Zor, dass mit der nun angekündigten Förderung ein Ausbau mit nur 30/50 Mbit/s durchgeführt wird und dann in einigen Jahren nochmals Fördermittel für den erforderlichen weiteren Ausbau zur Verfügung gestellt werden: „Wir werden nur einmal in den Genuss einer Förderung gelangen – es gilt nun, diese Chance zu nutzen und den maximalen Nutzen für unseren Landkreis zu erzielen.“
Aus Sicht von Nicole Zor bietet allein die Verlegung und der Anschluss an eine leistungsfähige Glasfaserleitung und die Schaffung von Glasfaser-Trassen als „Rückgrat“ eine zukunftsfähige Lösung. Zudem müsse die Entscheidung getroffen werden, ob mit den Geldern die Telekommunikationsanbieter beim Ausbau von deren Netzen gefördert werden, oder ob der Kreis und die Kommunen die Infrastruktur selbst aufbauen und dann dauerhaft von Konzessionszahlungen der Provider profitieren. „Es geht um eine Zukunftstechnologie – aber im Prinzip ist es wie bei der Wasserleitung: Wenn wir das Netz nicht selbst als Infrastruktur betreiben, bleiben wir Bittsteller. Heute ist kaum noch jemand bereit, Wassernetze zu privatisieren – daher sollten wir uns das auch beim Thema Internet gut überlegen“, so Nicole Zor.

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