Mittwoch, 23. Oktober 2019

Kunst als Ausdruck gelebter Inklusion: Lebenshilfe Südliche Weinstraße übergibt Bilder an Sozialamt

16. September 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Vorreiter der Inklusion: Geschäftsführerin Marina Hoffmann (2.v.l.) überreichte im Beisein von Michaela Endys, die das Amt für Gesundheit und Soziales der Kreisverwaltung Südliche Weinstraße leitet, und Kai Bullinger, Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Kreisverwaltung, vier Gemälde von Künstlerinnen mit Behinderung an Landrat Dietmar Seefeldt (links).
Foto: kv süw

SÜW. Farbenfroh und kraftvoll wie die Südpfalz – so zeigt sich eines der vier neuen Bilder, die seit Mitte September im Sozialamt des Landkreises Südliche Weinstraße hängen.

Je zwei von ihnen haben die Künstlerinnen mit Behinderung, Silke Fahrnbach und Ruthild Nölting, geschaffen. Sie beide sind in der Südpfalzwerkstatt tätig, einer Einrichtung der Lebenshilfe Südliche Weinstraße.

Im Beisein der Leiterin des Sozialamtes, Michaela Endys, und des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Kreisverwaltung, Kai Bullinger, nahm Landrat Dietmar Seefeldt aus den Händen von Geschäftsführerin Marina Hoffmann die Bilder entgegen. Um seine Dankbarkeit zum Ausdruck zu bringen, überreichte der Kreischef Marina Hoffmann und der Lebenshilfe eine Ausgabe der Festschrift „50 Jahre Südliche Weinstraße 1969-2019. Erfolgsgeschichten eines Landkreises“.

„Als Lebenshilfe Südliche Weinstraße setzen wir uns für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen der Gesellschaft ein“, sagt Marina Hoffmann. „Umso mehr freut es uns, dass Gemälde dieser beiden Künstlerinnen nun ihren festen Platz in unserer Kreisverwaltung gefunden haben – als sichtbares Zeichen gelungener Inklusion.“

Auch Landrat Dietmar Seefeldt betont die wichtige Rolle, die Inklusion in der Gesellschaft spielt: „Behinderung geht jeden etwas an. Als Sozialhilfeträger ist uns daran gelegen, Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Ich freue mich, dass die neuen Gemälde in der Sozialabteilung einen kleinen Beitrag dazu leisten und wir damit zum Ausdruck bringen, dass Inklusion in unserer Behörde eine wichtige Rolle spielt.“

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