Mainz/Berlin – Die rheinland-pfälzische CDU-Chefin und stellvertretende Bundes-CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat dazu aufgerufen, in der Debatte um die Versorgung von Flüchtlingen die einheimische Bevölkerung nicht aus dem Blick zu verlieren.
„Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die Aufmerksamkeit alleine nur noch auf Flüchtlingen und deren Unterstützung liegt“, sagte sie im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Auch Einheimische, die es schwer haben, müssen spüren, dass wir sie nicht vergessen.“
Es gebe viele Familien, die „knapsen“ müssten, um über die Runden zu kommen, Alleinerziehende, die nach bezahlbaren Wohnungen suchten.
Mit Blick auf den Erfolg der AfD sagte sie: „Vielleicht ist es der CDU im Land wie im Bund nicht genug gelungen, den Menschen das Gefühl zu geben, dass wir ihre alltäglichen Probleme kennen.“ Und: „Wir alle müssen besser die verschiedenen Lebenswirklichkeiten der Leute im Blick haben.“
Konservativ zu sein bedeute, „dass wir den Wandel so gestalten, dass die Menschen keine Angst davor haben“, so Klöckner.
Die AfD sei nicht konservativ, sondern reaktionär und wolle zu einem vormodernen Zustand zurück. Die Partei beherrsche es meisterhaft, „Ängste zu benennen, die bis dahin keiner hatte“.
Die Verantwortung für das Erstarken der AfD trage allerdings Rot-Grün, meint die CDU-Politikerin. „Als ich das diskriminierende Frauenbild einiger arabischer Männer oder die Vollverschleierung von Frauen als integrationshemmend kritisiert habe, wurde mir von Rot-Grün reflexartig vorgeworfen, das sei fremdenfeindlich“, sagte Klöckner. „Diese Grundhaltung führt dazu, dass Bürger das Gefühl bekommen: Das politisch Korrekte entspricht nicht meiner Alltagswahrnehmung.“
Von Wirtschaft mehr Einsatz bei Flüchtlings-Qualifizierung
Von der Wirtschaft fordert sie mehr Einsatz bei der Qualifizierung von Flüchtlingen. „Gerade jetzt, wo wir viele Flüchtlinge im Land haben und nicht jeder von ihnen Arzt und Ingenieur ist, bedarf es zuerst der Qualifizierung derer, die hier bleiben werden“, sagte sie. „Die Wirtschaft darf sich nicht einen schlanken Fuß machen, nur die Besten raussuchen, und für den Rest ist der Staat zuständig.“
Auf die Frage nach einem Einwanderungsgesetz, das gezielt die Anwerbung von Fachkräften steuert, reagierte Klöckner zurückhaltend: „Bevor wir den bequemen Weg gehen und einfach zusätzlich weitere Menschen anwerben, sollten wir uns gemeinsam die Mühe machen, auch die zu qualifizieren und für den Arbeitsmarkt fit zu machen, die schon hier sind.“
Anderenfalls werde es für die Sozialsysteme teuer. „Das wäre Wasser auf die Mühle von Populisten.“
(dts Nachrichtenagentur/red)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken




Berlin/Mainz – Nach den herben Niederlagen der CDU bei den Stichwahlen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hat die stellvertretende Parteivorsitzende und rheinlandpfälzische CDU-Chefin ...
Berlin – Die neue stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat ihre Partei aufgefordert, nicht länger über das angeblich fehlende konservative Profil der CDU ...
Berlin – Die Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, hat ihre Forderung nach einer Integrationspflicht für Einwanderer verteidigt. „Integration darf ...
Mainz – Die stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU Deutschlands und rheinland-pfälzische CDU Landes- und Fraktionsvorsitzende, Julia Klöckner MdL, missbilligte die harten Übergriffe ...
Berlin – Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hat die Vollverschleierung durch die Burka mit Exhibitionismus verglichen. „Es gibt Menschen, die wollen nackt ...
Berlin – Laut der CDU-Vizevorsitzenden Julia Klöckner und rheinland-pfälzischen CDU-Chefin müssen „nach jetzigem Stand mindestens 100.000 Flüchtlinge“ Deutschland wieder verlassen. „Aber ganz ...
Hannover – Die Landes- und Fraktionsvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, wurde auf dem Bundesparteitag der CDU in Hannover zur stellvertretenden Bundesvorsitzenden ...
Mainz/Berlin – Die rheinland-pfälzische CDU-Vorsitzende und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Julia Klöckner spricht sich für eine grundlegende Reform des Wahlrechts aus. Der Bundestag solle ...
Berlin – Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner droht mit einer Verringerung der deutschen EU-Beiträge, sollte es keine Einigung über verbindliche Flüchtlingsquoten in ...
Berlin/Tübingen – Der Grünen-Politiker Boris Palmer hat in der Flüchtlingsdebatte ein Kritikverbot kritisiert. „Ich glaube, es gibt da ein Diskurs-Verbot, eine Blockade“, ...
Berlin – Julia Klöckner, CDU-Spitzenkandidatin bei der anstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, will sich an der neuen SPD-Wahlkampfaktion „Meine Stimme für Vernunft“ gegen ...













….das man das überhaupt betonen muss, ist ein nationaler Offenbarungseid.
Häuser neu gebaut, kostenloses Essen, kostenlose Bahn- Taxi- und Busfahrten, kostenloses Internet, kostenlose GEZ-Medien, kostenlose Krankenversicherung, kostenloser Zahnersatz, Taschengeld, Sachleistungen, Gutscheine – Schein-Flüchtlinge bekommen all diese breite Unterstützung vom Steuerzahler finanziert. Auch wenn ihr Asylantrag abgelehnt wurde.
Grundvoraussetzung ist, dass du kein Deutscher bist.
Wenn du Deutscher bist musst du für alles bezahlen.
Und dann schwafelt die CDU-Klöcknerin von Einheimischen, die man nicht aus den Augen verlieren sollte?
Abwählen!
Wie rührend die plötzliche Bekümmertheit der Frau für sein eigenes Volk. Ich glaube ich werde mich wieder verlieben!