Karlsruhe – Die Grüne Gemeinderatsfraktion setzt sich weiterhin für eine Ersatzbrücke am bisherigen Standort als Alternative zu einer zweiten Rheinbrücke ein.
„Es ist für uns ärgerlich und unverständlich, dass der Bund die Aufnahme der Ersatzbrücke in den Bundesverkehrswegeplan offenbar verweigern will“, so Fraktionssprecherin Bettina Lisbach. „Immer noch setzt der Bund ausschließlich auf das scheinbare Allheilmittel Zweite Rheinbrücke und ignoriert dabei sowohl die Mehrheitsmeinung des Karlsruher Gemeinderates als auch die massiven Beeinträchtigungen für Natur und Umwelt, die mit einer zusätzlichen Brücke einhergehen. Blockiert wird nicht in Stuttgart oder Karlsruhe, sondern in Berlin.“
Die Grünen kommentieren die jüngsten Äußerungen von CDU-Politikern und ihre ablehnende Haltung zu einer Ersatzbrücke, indem sie darauf verweisen, dass Landesregierung und Karlsruher Gemeinderat in den letzten Jahren ernsthaft nach Planungsansätzen für eine leistungsfähige Rheinquerung suchen, die für Mensch und Umwelt verträglich sind, während sich die Gegenseite keinen Zentimeter bewegt und stur an der bisherigen Planung festhält.
Sollte der Bund sich tatsächlich weigern, die Ersatzbrücke in den Bundesverkehrswegeplan aufzunehmen, wollen die GRÜNEN die Planung einer Ersatzbrücke auf anderem Weg als über die Bedarfsplanung vorantreiben. „Zusammen mit den Umweltverbänden und zahlreichen Initiativen vor Ort werden wir weiter für die Option einer Ersatzbrücke kämpfen“, so Lisbach abschließend. (red)

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Sehr geehrte Grünen Politker in Karlsruhe,
Ich Lade Sie recht Herzlich ein mal mit mir morgen früh um 6.30 von der Pfalz nach Karlsruhe zu fahren. Ihre Verkehrspolitik ist der größte Witz den ich je erlebt habe. Die ganze Stadt ist eine Baustelle und eine 2 Rheinbrücke mit einer Zusätzliches Umgehung um die B10 zu entlasten ist nicht drin ! Für soviel Ignoranz sollte Sie sich schämen !
Mit freundlich Grüßen
Thorsten Feyhl