Freitag, 20. September 2019

Kandel: Wahlplakate der AFD angezündet

16. September 2017 | 10 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim
Symbolbild: v. privat

Symbolbild: v. privat

Kandel  – Zeugen beobachteten am Freitagabend gegen 23 Uhr drei bislang unbekannte und offenbar betrunkene junge Männer, die aus dem Zug stiegen und laut grölend zu einer Wahlplakatwand am Bahnhofsvorplatz gingen.

Dort entfernten sie vermutlich mit einem Messer zwei Wahlplakate der AFD und verbrannten sie am Sockel eines Verkehrsschilds. Alle drei Personen hätten Rucksäcke getragen, so die Aussagen der Zeugen.

Einer trug einen roten Kapuzenpulli. Die Männer sollen etwa im Alter von 16 bis 20 Jahren alt gewesen sein. Ansonsten konnte keine Beschreibung abgegeben werden, so die Polizei. Nach der Tat entfernten sich die Männer in Richtung Stadtmitte.

Sachdienliche Hinweise hierzu nimmt die PI Wörth unter Telefon 07271/9221-0 entgegen.

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10 Kommentare auf "Kandel: Wahlplakate der AFD angezündet"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    So sind sie nun mal die SELBSTERNANNTEN DEMOKRATEN von SPDCDUFDPGRÜNLINKE.

  2. Johannes Zwerrfel sagt:

    Am Ende auch was zu den zerstörten Plakaten:

    https://www.youtube.com/watch?v=tpZI_QbmFB0&feature=youtu.be

  3. Johannes Zwerrfel sagt:

    +++ Brutaler Angriff von Linksextremisten mit Pflastersteinen auf mein Wahlkampfteam und mich +++

    Ich bin schockiert über die Brutalität der Gewalt auf die AfD in Rostock. Das ist eine neue Qualität des Hasses gegen Andersdenkende. Sie haben billigend das Leben von Menschen gefährdet.

    Unsere Plakatierung in der Rostocker Innenstadt am Freitagabend endete mit einem organisierten und schnell durchgeführten und brutalen Angriff von Linksextremisten. Als wir am Ende der Breiten Straße (höhe Kaufhof) das letzte Plakat in dieser Straße anbringen wollten, griff uns ein vermummter Mob unter lautem Schreien an. Sie warfen Pflastersteine auf unser Wahlkampffahrzeug. Die Schiebetür und das Beifahrerfenster waren offen. Zwei Unterstützer befanden sich im Transporter, ein weiterer hielt sich vor dem Fahrzeug auf. Ich wollte gerade eine 3m Leiter besteigen. Wäre der Angriff 5 Sekunden später erfolgt, wäre ich mit hoher Wahrscheinlichkeit drei Meter in die Tiefe gestürzt. Ein Pflasterstein traf die B-Säule des Transporters. Wäre der Stein nur ein paar cm weiter rechts eingeschlagen, hätte dieser Stein den Kopf unseres Fahrers getroffen. Es wurde eine schwere Verletzung, die bis zum Tode führen kann, eines unserer Unterstützer billigend in Kauf genommen. Ein zweiter Unterstützer saß schutzlos bei offener Schiebetür im Transporter als die Pflastersteine auf das Fahrzeug geworfen wurden. Wir hatten sehr viel Glück. Die feigen Täter konnten nach Eintreffen der Polizei nicht mehr ermittelt werden. Der ganze Angriff wurde in einer fast militärisch organisierten Weise durchgeführt, sodass dieser in nur knapp eine Minute durchgeführt wurde. Das zeigt die neue Qualität der organisierten Gewalt der linken Szene …

    Quellen:

    Pressemitteilung der Polizei:
    http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/3736962

    NonstopNews Rostock:
    https://www.facebook.com/nsn.rostock/posts/1438493246245913

  4. Tobi sagt:

    Lieber Johannes,

    das ist zwar alles nicht schön, aber die AFD ist nicht als einzige Partei davon betroffen.
    Das einseitige Gejammer zeigt wessen Geistes Kind Sie sind.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2017-parteien-kaempfen-mit-uebergriffen-und-vandalismus-a-1165437.html

    Morddrohung dur AFD Anhänger:
    http://www.badische-zeitung.de/badische-zeitung-erstattet-anzeige-wegen-droh-mail

    Das üblich AFD Gebühren wenn Andersdenkende da sind:
    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Beschimpfungen-und-Drohungen-bei-AfD-Kundgebung-am-Opernplatz-Hannover

    Achso, Militärisch und so:
    http://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Politik/Mecklenburg-und-die-Eiserne-Reserve

    Wäre mal an der Zeit die Verbindung der AFD zu Rechtsterroristen genauer zu untersuchen, finden Sie nicht?

    GrußTobi

  5. schmittchen sagt:

    Wow drei kaputte Plakate.
    Warum berichtet Ihr über solche Kinkerlitzchen aber nicht über Münzemeiers Gerichtsverhandlung?
    Was ist mit Weidels eMails und möglichen Schwarzarbeits und Steuerhinterziehungen?
    Komischerweise wird hier nur neutral Berichtet wenns nichts negatives zur AfD gibt.

  6. Michi sagt:

    Die AfD ist der Täter und sicherlich KEIN Opfer!

    „Ich hau dir auf die Fresse!“

    Eine Übersicht
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    JOURNALISTEN
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    Beim Wahlkampfauftritt des Bundesvorsitzenden der AfD, Jörg Meuthen, am Freitagnachmittag auf dem Georgsplatz, sind mehrere Journalisten bepöbelt worden. Als Gegendemonstranten, die sich unter die insgesamt rund 170 Zuhörer gemischt hatten, die Rede Meuthens mit Trillerpfeifen übertönten und die Reporter das dokumentieren wollten, wurden sie von Ordnern und Teilnehmern der Veranstaltung beschimpft und bedroht. „Ich hau Dir auf die Fresse“, war einer der Sätze, die auf dem Platz fielen. Die Polizei schaltete sich ein und beruhigte die Situation.

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Beschimpfungen-und-Drohungen-bei-AfD-Kundgebung-am-Opernplatz-Hannover

    Badische Zeitung erstattet Anzeige wegen Droh-Mail (Wegen AfD kritischem Artikel!)

    Nach dem Gespräch mit der AfD-Politikerin Weidel auf dem BZ-Wahltag macht Hetze die Runde. Ein Redaktionsmitglied der Badischen Zeitung erhält anonym eine Todesdrohung. Warum die Redaktion diese veröffentlicht.

    http://www.badische-zeitung.de/badische-zeitung-erstattet-anzeige-wegen-droh-mail
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    Angriffe auf Journalisten (u.a. auf AfD Demos)

    Die Angriffe auf Journalisten in Deutschland gehen wieder zurück, doch dies sei noch kein Grund zur Entwarnung, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Europäischen Zentrums für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF).
    Danach hat es im Jahr 2015 allein 43 tätliche Angriffe gegen Journalisten gegeben. Im Folgejahr ist die Zahl der Übergriffe auf 19 gesunken. Dazu kämen jedoch zahlreiche Bedrohungen und Beleidigungen. Für 2017 hat die Pressefreiheitsorganisation bisher zwei gewaltsame Angriffe erfasst. Darunter auch der Angriff auf ein Filmteam der Magazine exakt und Fakt.
    Auf politischen Versammlungen bedroht

    Journalisten seien in Folge der „Lügenpresse“-Vorwürfe jedoch noch immer stark von Tätlichkeiten bedroht, wenn sie von politischen Versammlungen berichten. Im Dezember 2015 hatte die ECPMF-Studie „Das Feindbild“ erstmals den Zusammenhang zwischen steigenden Angriffen auf Journalisten bei politischen Demonstrationen und „Lügenpresse“-Vorwürfen von Rechtspopulisten untersucht.
    Der Zusammenhang hat sich auch in der aktuellen Studie erhärtet: Im Jahr 2016 fanden 18 von 19 tätlichen Angriffen auf Versammlungen oder im Umfeld von Pegida, der AfD oder von rechtsextremen Gruppen organisierten Veranstaltungen statt. Ein Raub ereignete sich auf einer linksextremen Versammlung.

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    Sachsen bleibt trauriger Spitzenreiter
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    Sachsen blieb auch im Jahr 2016 trauriger Spitzenreiter mit sieben tätlichen Angriffen, wie sich aus der interaktiven Karte ergibt. Aber auch in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Bayern wurden jeweils mehrere Übergriffe registriert.
    Der aktuelle Rückgang sei hauptsächlich auf die derzeit schwindende Zahl rechtspopulistischer und rechtsextremer Versammlungen zurückzuführen, heißt es in der Studie. „Leider gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Die „Lügenpresse“-Vorwürfe werden weiterhin von populistischen Einheizern beschworen und stoßen bei ihren Anhängern auf breite Resonanz“, sagt Studienleiter Martin Hoffmann. Journalisten müssten nach wie vor damit rechnen, Opfer unvermittelter Angriffe zu werden, nur weil sie ihren Beruf in der Öffentlichkeit erkennbar ausübten. Das gefährde die Pressefreiheit.

    http://www.mdr.de/investigativ/rueckblick/exakt/angriffe-auf-journalisten-100.html

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    Journalistenverband: AfD verletzt Pressefreiheit
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    Der Deutsche Journalistenverband in Mecklenburg-Vorpommern (DJV) hat den Umgang der Landes-AfD mit der Presse scharf kritisiert. Der Grund: Die Mitgliederversammlung der rechtspopulistischen Partei hatte am Wochenende die freie Journalistin Andrea Röpke ausgeschlossen. DJV-Geschäftsführerin Corinna Pfaff verurteilte das Vorgehen als einen „eklatanten Angriff auf die Pressefreiheit“. Sie sagte dem NDR, der Ausschluss von missliebigen Journalisten „erinnert an Zeiten, die wir längst hinter uns glaubten“. Und das von einer Partei, die auf Meinungsfreiheit poche, aber offenbar doch nur die eigene Meinung gelten lasse. Die Beschränkung der Pressefreiheit könne nicht hingenommen werden.

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    Spitzenkandidat: „Jeder Journalist muss mit Ausschluss rechnen“
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    AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm rechtfertigte den Schritt. Er habe zwar aus Gründen der Transparenz gegen den Ausschluss
    gestimmt, aber dieser sei Sache der Mitglieder. Holm sagte: „Jeder (Journalist) muss damit rechnen, dass er ausgeschlossen wird, natürlich, das ist Demokratie auf einem Parteitag.“

    SPD-Fraktionschef: AfD kann nicht mit Kritik und Kritikern umgehen

    Die Journalistin Andrea Röpke wird gefilmt. © picture alliance / dpa Journalistin und Rechtsextremismus-Expertin Andrea Röpke ist mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet worden. (Archivbild)
    SPD-Fraktionschef Norbert Nieszery sagte, der Vorfall werfe „ein bezeichnendes Licht auf das Demokratieverständnis der AfD“. Eine Partei, die eine profilierte Journalistin wie Röpke ausschließe und denunziere, offenbare, „dass sie mit Kritik und Kritikern nicht umgehen kann“. Die SPD hatte ebenso wie die CDU Beobachter nach Demmin geschickt – um sich ein Bild von der AfD zu machen. Der Innenexperte der Linksfraktion, Peter Ritter, erklärte, der Umgang mit Röpke zeige das wahre Gesicht der AfD – dabei spreche sie selbst in ihrem Wahlprogramm davon, dass die Freiheit der Medien nicht eingeschränkt werden dürfe. Für den Vorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen, Andreas Katz, zeigt der Ausschluss „ein klares Statement gegen Pressefreiheit“. Er dokumentiere ein zweifelhaftes Verhältnis der AfD-Basis zu Demokratie und Meinungsfreiheit. Wer Kritik nicht auszuhalten vermöge, so Katz, zweifele an der Qualität seiner Argumente.

    Angriff auf die Pressefreiheit
    Berliner Journalist von Rechten verprügelt (wegen AfD kritischem Artikel)

    „Ist das noch unser Land“, fragt sich ein Berliner Zeitungsjournalist und beklagt die alltägliche Hetze gegen Flüchtlinge sowie jene, die ihnen Hilfe gewähren. Für seinen engagierten Beitrag wird der Journalist nun selbst Opfer von Gewalt.

    http://www.n-tv.de/politik/Berliner-Journalist-von-Rechten-verpruegelt-article16266026.html

    Mehrere Journalisten sind am Mittwochabend bei einer Demonstration der AfD in Magdeburg Opfer eines Angriffs mit Pfefferspray geworden. ZDF-Chefredakteur Peter Frey sprach von einem Angriff auf die Pressefreiheit.

    Mehrere Journalisten von MDR und ZDF sind am Mittwochabend nach Angaben der Polizei bei einer AfD-Demonstration in Magdeburg mit Pfefferspray attackiert worden. Weil der mutmaßliche Täter, der offenbar neben dem Reizgas einen Totschläger bei sich trug, während des Angriffs gefilmt wurde, war es möglich, ihn schnell zu fassen. Ein Kameramann des ZDF hatte die Kundgebung gefilmt, als ein Mann ihn und das Kameraobjektiv mit Pfefferspray besprühte. Er erlitt Haut- und Atemwegsreizungen. Die angegriffenen Reporter erstatteten Strafanzeige wegen Körperverletzung.

    Reizgas auf unserer Kamera. Techniker und Sicherheitsmann ins Auge und den Mund getroffen. #AfD Demo in Magdeburg pic.twitter.com/bmNpl30PEF — Jana Merkel (@JanaMerkel) 27. Januar 2016

    ZDF-Chefredakteur Peter Frey verurteilte den Vorfall scharf. „Angriffe auf Reporter und Kameraleute sind Angriffe auf die Pressefreiheit“, sagte Frey und forderte die AfD auf dafür zu sorgen, dass die Sicherheit von Journalisten bei Demonstrationen gewährleistet ist. Auch der DJV-Vorsitzende Frank Überall meldete sich zu Wort. „Wenn die AfD Wert darauf legt, als demokratische Partei wahrgenommen zu werden, muss sie sich umgehend von dieser gefährlichen Gewalt distanzieren“, sagte Überall am Donnerstag. „Der gestrige Angriff zeigt, dass das Thema Sicherheit für Journalisten weiterhin auch ein politisches Thema bleiben muss und Gespräche mit Innenpolitikern nötig sind. Die Pressefreiheit ist nicht verhandelbar!“

    Zuletzt war es immer wieder zu Vorfällen gekommen: Erst im November war die Leiterin des ZDF-Studios in Potsdam bei einer AfD-Kundgebung in Potsdam von Demonstranten attackiert worden. Mitte Januar war zudem eine MDR-Reporterin bei einer Legida-Kundgebung in Leipzig von einer Frau geschlagen und verletzt worden.

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    Gegner
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    „Koksnasen“: AfD-Brandner beleidigt Grüne und fliegt aus Plenarsaal

    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Koksnasen-AfD-Brandner-beleidigt-Gruene-und-fliegt-aus-Plenarsaal-1477919856

    Dieser völlig irre Auftritt des Thüringer AfD-Spitzenkandidaten zeigt, was auf Deutschland nach der Wahl zukommt

    Die AfD hat in den vergangenen Wochen in den Umfragen weiter zugelegt. Inzwischen steht die Partei in einigen Erhebungen schon auf Platz 3, rund 10 Prozent der Deutschen würden den Rechtspopulisten ihre Stimme geben.

    Mit aller Wahrscheinlichkeit wird die Partei also schon übernächste Woche mit 60 bis 70 Abgeordneten im Bundestag vertreten sein.

    Einer von ihnen wird dann wohl Stephan Brandner sein, Spitzenkandidat der AfD in Thüringen und Direktkandidat in Erfurt, Weimar und dem Weimarer Land.

    Chaos und politische Verrohung

    Brandner hielt am Dienstag bei einem Wahlkampfauftritt mit AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel eine Rede, die erahnen lässt, was dem Bundestag in der nächsten Legislatur droht: Chaos und eine völlig Verrohung der politischen Kultur.

    Denn Brandner, Rechtsanwalt und ehemaliges CDU-Mitglied, hielt eine der wirrsten und verstörendsten Reden, die ein AfD-Politiker wohl je gehalten hat – und die Konkurrenz ist in dieser Disziplin in der Partei groß.

    Eine Politiker-Beleidigung jagte die nächste. Brandner forderte sogar, einen Polizeihubschrauber abzuschießen, der die Sicherheit der AfD-Veranstaltung überwachte.

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    Demonstranten als „häßliche Brut“ beschimpft
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    Die rund 1000 Gegendemonstranten, die in Jena gegen die AfD-Veranstaltung zusammengekommen waren, bezeichnete Brandner in seiner Rede als “häßliche Brut” und als Ergebnis von Inzucht und Sodomie.

    Das Verhalten der Gegendemonstranten, die unter anderem mit Trillerpfeifen die Veranstaltung störten, sei eine direkte Folge der Sozialisation unter Angela Merkel, polterte Brandner. „Die schmeißen Flaschen, Steine und Exkremente und ketten Wildschweinköpfe an.“

    Brandner verstieg sich außerdem dazu, die Gegendemonstranten mit den „SA-Dumpfbacken“ zu vergleichen, die “Juden schikaniert” hätten. Die Juden scheinen in diesem Fall die rund 200 AfD-Anhänger zu sein, die der Rede zuhörten.

    Dann hob er zu einem Feuerwerk aus Beleidigungen gegen die großen Parteien an.

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    „Schande für das deutsche Parlament“
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    Die Grünen, so erklärte Brandner, würden von vielen als Kokser und Kinderschänder gesehen. Die Grünen wie die Linke nennt er eine “Schande für das deutsche Parlament”.

    FDP-Chef Christian Lindner beschimpft er als “Unterhosenmodel”, das der AfD Ideen klaue.

    SPD-Parteivize Ralf Stegner beleidigt er als „Hetzer- und Hackfresse der Nation“. Bundesjustizminister Heiko Maas nennt er „das Ergebnis von politischer Inzucht im Saarland“.

    Maas, so schimpft Brandner weiter, sei außerdem bekannt durch “eine Liäson mit einer, ich hätte fast gesagt, abgetakelten, aber ich sage mal, die Liäson mit einer überreifen Schauspielerin, also mit einer Staatsfunk- und GEZ-Tussi”. Brandner spielt damit auf Maas’ Freundin Natalia Wörner an.

    Den SPD-Kanzlerkandidaten nennt er nur “Martini Schulz” und spielt damit auf Schulz’ schon vor langer Zeit überwundene Alkoholsucht an. Er macht sich auch über Sigmar Gabriels Krankenhausaufenthalt vor einigen Monaten lustig.

    Dem Außenminister sei dabei “der Magen zu hoch abgeschnürt worden”, deshalb sei er jetzt so dünn. Die SPD nennt er eine “Schand- und Schmuddeltruppe”.

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    „Führungs-Fuchtel am Kanzleramt“
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    Merkel ist bei Brandner nur die “Führungs-Fuchtel im Kanzleramt” oder wahlweise die “Kampf-Fuchtel”, oder eine “alte Fuchtel”, die in den “Knast” gehört. Der Vorwurf von Brandner ist unter anderem: Beihilfe zum Asylmissbrauch und zum Mord.

    Beihilfe zur Sachbeschädigung an der deutschen Landschaft sei Merkel außerdem wegen des Ausbaus der Windenergie vorzuwerfen. Dafür fordert Brandner mindestens 35 Jahre Gefängnis.

    Auch die Kanzlerin nennt Brandner eine Schande für das Parlament.

    Der Wahlzettel müsse zum “Haftbefehl für die Fuchtel im Kanzleramt” werden, wünscht sich Brandner am Ende seiner Rede. Sein Ziel: Die AfD zur zweitstärksten Partei in Deutschland zu machen.

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    Polizeihubschrauber abschießen
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    Wer Brandners Rede verfolgt hat, muss seine Aussagen wie eine Drohung verstehen. An diesem Dienstag in Jena hat sich wieder einmal in aller erschreckenden Deutlichkeit gezeigt, was auf Deutschland zukommt, wenn die AfD in den Bundestag einzieht.

    Und auch die angeblich von der AfD so hoch geschätzte Polizei bekam von Brandner eines mit: “Ich wundere mich, dass die Antifa inzwischen auch Hubschrauber hat oder wer macht da so einen Krach da oben?”, fragte er in die Menge.

    Später fragte er noch: “Kann man den mal abschießen, den Hubschrauber?”

    Da sollte auch die einzige Äußerung bleiben, für die sich Brandner kurz darauf entschuldigte.

    http://www.huffingtonpost.de/2017/09/13/thuringen-stephan-brandner-spitzenkandidat_n_17982744.html

    Özoguz-Beleidigung
    Ex-Bundesrichter zeigt Gauland wegen Volksverhetzung an
    Der frühere Bundesrichter Thomas Fischer hat nach SPIEGEL-Informationen den AfD-Politiker Alexander Gauland angezeigt. Der hatte gesagt, man solle die türkischstämmige Staatsministerin Özoguz in Anatolien „entsorgen“.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/alexander-gauland-ex-bundesrichter-thomas-fischer-zeigt-afd-mann-wegen-volksverhetzung-an-a-1165180.html

    Begleitet von Protesten antifaschistischer Gruppen hat der Kreisverband Frankfurt der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) am Freitagabend eine Wahlkampfveranstaltung im Saalbau Südbahnhof durchgeführt. Bei der Veranstaltung unter dem Motto „Schicksalszeit für Deutschland“ sprachen vor rund 80 Anhängern der Partei der ehemalige Frankfurter Stadtkämmerer und stellvertretende Bundessprecher der AfD, Albrecht Glaser, sowie Joana Cotar, die auf Platz zwei der hessischen Landesliste für die Bundestagswahl im September antritt.

    Vor dem Südbahnhof hatten sich rund 150 Gegendemonstranten versammelt, die dem Aufruf des Protestbündnisses No Fragida gefolgt waren. „Wir stehen für eine solidarische Gesellschaft“, erklärte die Sprecherin des Bündnisses, Annette Ludwig. Sie kündigte an, dass das Bündnis sämtliche Wahlkampfauftritte der AfD in der Region mit Protest begleitet werde. Im Saalbau tat der Sprecher der Frankfurter AfD, Markus Fuchs, die Gegenproteste als „übliche linke Folklore“ ab.

    Die hessische Bundestagskandidatin Joana Cotar bezeichnete in ihrer Eröffnungsrede die kommende Bundestagswahl als „Schicksalswahl“: „An diesem Tag wird sich entscheiden, ob das Land weiter auf eine Katastrophe zusteuert oder nicht.“ Ihre Rede wurde kurz von einem Gegendemonstranten unterbrochen, der sich unter das Publikum gemischt hatte und die anwesenden AfD-Mitglieder lautstark als Rassisten bezeichnete. Die Veranstaltung war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

    Gaulands Rede geht im Pfeifkonzert unter

    Auch in Offenbach hatte die AfD zu einer Kundgebung mit ihrer OB-Kandidatin Christin Thüne und ihrem stellvertretenden Bundessprecher Alexander Gauland aufgerufen. Kurz vor 18 Uhr herrschte bei Regen am Stadthof vor dem Rathaus Leere, rund 60 Polizisten sicherten die umliegenden Gebäude und Geschäfte. Bereits gegen 16 Uhr hatten am gegenüberliegenden Aliceplatz die Gegenproteste begonnen: Ein breites Bündnis von Parteien, Vereinen und Verbänden hatte seit Tagen zur Demonstration aufgerufen. Rund 200 Demonstranten waren dem Aufruf gefolgt und begannen ihre kreativen Aktionen, etwa ein gemeinsames Chorsingen.

    http://www.fr.de/politik/bundestagswahl/frankfurt-und-offenbach-gegendemonstrationen-ueberlagern-afd-wahlkampf-a-1330404

    Gauland beleidigt Gegendemonstranten als „Holes Pack“

    https://www.gn-online.de/videos/afd-vize-gauland-bricht-auftritt-in-lingen-ab-und-beschimpft-gegendemonstranten-v6412.html

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    Kontakte zu Rechtsradikalen
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    Der AfD-Bundesvorstand hat die Auflösung des saarländischen Landesverbandes beschlossen. Hintergrund sind Berichte über Kontakte der Saarbrücker Parteispitze zu Rechtsradikalen. Grund für die Auflösung seien „schwerwiegende Verstöße gegen die politische Zielsetzung und die innere Ordnung der Partei“, teilte die AfD am Donnerstag mit.
    Engagement in NPD-nahen Gruppen
    Vorausgegangen waren Recherchen des Magazins „Stern“ über Kontakte des Saar-Landeschefs Josef Dörr und seines Stellvertreters Lutz Hecker zu Rechtsradikalen. Denen zufolge standen Dörr und Hecker im vergangenen Herbst in engem Kontakt mit dem früheren stellvertretenden rheinland-pfälzischen NPD-Vorsitzenden Sascha Wagner. Reinhardt ist Aktivistin der „Pfälzer Spaziergänger“, die gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung protestieren. Die Gruppe wird nach Einschätzung von Verfassungsschützern ebenfalls von der NPD dominiert.

    http://www.focus.de/politik/deutschland/kontakte-zu-rechtsradikalen-afd-bundesvorstand-loest-saar-landesverband-auf_id_5384518.html

    Rechtsrock-Festival auf Grundstück eines AfD-Politikers

    http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2017/06/01/afd-grundstueck-rechtsrock-festival_23858

    Rechtsradikale bei der AfD-Jungendorganisation
    Zufall oder gezielte Unterwanderung?

    Die „Junge Alternative Deutschlands“ (JA) werde gezielt von rechtsradikalen Personen verschiedener Herkunft bis hin zur NPD infiltriert, behauptet ein Rechercheteam der „Autonomen Antifaschisten“ in Freiburg.

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechtsradikale-bei-der-afd-jungendorganisation-zufall-oder-gezielte-unterwanderung.3423802e-6015-4bc2-b2a6-ad6961ca5f80.html

    Jung, hip, rechtsextrem
    Völkisch mit intellektuellem Anspruch: Die Identitäre Bewegung pflegt Kontakte zu AfD und NPD – und entwickelt sich zur Schnittstelle für das rechte Lager. Durch ihr modernes Aussehen versuchen die Identitären junge Menschen für sich zu gewinnen.

    http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Die-Identitaere-Bewegung-hat-Kontakt-zu-AfD-und-NPD

    Hintergrund: Verbindungen der AfD zur extremen Rechten in Thüringen – 13 Beispiele

    https://thueringenrechtsaussen.wordpress.com/2016/07/28/hintergrund-verbindungen-der-afd-zur-extremen-rechten-in-thueringen-13-beispiele/

    stern-Recherche belegt Nähe von Landeschef der AfD zu Neonazis
    Auftritt bei einer rechten Partei, Gespräch mit einem bekannten Neonazi: Josef Dörr, Chef der Saar-AfD, überschritt alle Grenzen. Der Bundesvorstand mahnte ihn ab, zog die Abmahnung jedoch zurück.

    http://www.stern.de/investigativ/afd–landeschef-mit-naehe-zu-neonazis-und-rechtsextremisten-6737484.html

  7. Johannes Zwerrfel sagt:

    Dr Marc Jongen – Top-Beitrag!
    Mainz 25.08.2017

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=NZt3PIL8tkw

  8. Tobi sagt:

    „AfD-Plakate, das beklagt die Partei immer wieder, werden in Wahlzeiten in großer Zahl zerstört, abgehängt, beschmiert. In Kulmbach hatte es deswegen im vergangenen Bundestagswahlkampf sogar Strafanzeigen gegeben. Doch der „Feind“, so sieht es wenigstens in Kulmbach aus, kommt offenbar nicht in allen Fällen von außen.

    Die AfD-Direktkandidatin für den Bezirkstag, Daniela Förster aus Ködnitz, wurde jetzt sogar dabei gefilmt, wie sie mit einer Schere an einem Teleskopstab anrückte und Plakate entfernte, auf denen der Forchheimer Dominik Pflaum in Kulmbach um Zweitstimmen wirbt.“

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