Samstag, 20. Oktober 2018

Kandel: Musikschulen-Event wegen Demo am 5. Mai abgesagt

12. April 2018 | 21 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional

Ausprobieren und herausfinden, was einem am besten gefällt – das geht am „Tag der offenen Ohren“.
Fotos: Pfalz-Express

Kandel – Wegen der geplanten Kundgebung des „Frauenbündnisses Kandel“ um den Mannheimer Marco Kurz am 5. Mai auf dem Marktplatz hat die Musikschule Kandel den lange vorbereiteten „Tag der offenen Ohren“ in der Stadthalle absagen müssen.

Viele Eltern wollten ihre Kinder nicht an einem Demonstrationstag an der Veranstaltung teilnehmen lassen, sagte eine Sprecherin dem Pfalz-Express.

Auch Großeltern, Freunde und Verwandte der Musikschüler oder denen, die es werden wollen, sind normalerweise regelmäßig dabei, wollen aber dieses Mal nicht kommen. Einen politischen Grund gebe es für die Absage aber nicht, betonte die Sprecherin: „Die Musikschule ist völlig unpolitisch.“ Es handele sich allein um praktische Gründe. 

Der „Tag der offenen Ohren“ ist das Highlight im Musikschuljahr. Bei dem Event präsentieren Früherziehungsklassen ihr Programm, Kinder und Interessierte können in den Räumen der Stadthalle viele Instrumente ausprobieren, die an der Schule unterrichtet werden – das sogenannte „Instrumentenschnuppern“. Am Abend treten beim großen Finale verschiedene Ensembles auf.

Schon im Foyer der Stadthalle sind normalerweise Instrumente zum Ausprobieren aufgestellt. Schwer vorstellbar, wie eine solche Veranstaltung ablaufen sollte, wenn direkt vor der Tür Reden mit Lautsprecher gehalten und Parolen skandiert werden.

Parkplätze fallen weg, was besonders für ältere Besucher, die nicht gut zu Fuß sind, schwierig ist. Straßen sind gesperrt, Polizeiabsperrungen müssten überwunden werden – denkbar schlechte Voraussetzungen für einen entspannten Musik- und Info-Tag mit zahlreichen Besuchern.

Da so viele Personen an dem Event beteiligt sind – die Musikschule hat 60 Lehrer und knapp 1300 Schüler – ist eine Verschiebung nicht möglich. Man wolle aber möglicherweise im Frühherbst zumindest das Instrumentenschnuppern nachholen, sagte die Sprecherin.

Stadtbürgermeister Günther Tielebörger, Vorsitzender der Musikschule, sagte auf Nachfrage, man habe die Veranstaltung zuerst trotzdem stattfinden lassen wollen. Da jedoch kaum Besucher erwartet werden, mache es wenig Sinn.

Das „Frauenbündnis Kandel“ hat für den Rest des Jahres an jedem ersten Samstag im Monat eine Kundgebung auf dem Marktplatz angekündigt. Kurz hat die Demo bereits bei der Versammlungsbehörde angemeldet.

Ob ein Flohmarkt, der ebenfalls am 5. Mai auf dem Marktplatz abgehalten werden soll, stattfinden kann, müsse bei einem Kooperationsgespräch geklärt werden, so die Bürgermeister Tieleböger und Poß. (cli)

Demonstration am 7. April auf dem Marktplatz vor der Stadthalle.

 

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21 Kommentare auf "Kandel: Musikschulen-Event wegen Demo am 5. Mai abgesagt"

  1. Änner ausm Nirchendwo sagt:

    Ein flohmarkt Kandeler Bürger, und erst recht eine langfristig geplante und aufwendige Veranstaltung der KREISmusikschule hat absoluten Vorrang vor einer bislang nur angekündigten Demonstration. Der Herr Kurz kann seine Reden auch auf dem Bahnhofsvorplatz schwingen, dort, wo andere Demos hin verlegt wurden von der KREISverwaltung.

    • Armin Schmidt sagt:

      Sicher, das ist möglich. Es spielt kaum eine Rolle, wo man demonstriert, da fast täglich irgendwo in D gekandelt wird. Heute erst wieder in Hamburg und in Duisburg. Und solange das nicht endet, werden wir demonstrieren – in Kandel.

      • fredvumjupiter sagt:

        Zu dem Einzelfall am Hamburger Jungfernstieg diese Woche gibt es „tolle Videos“ im Internet von Passanten zu finden. So dürfte es auch in Kandel bei dem Mord an MIa Valentin ausgesehen haben

  2. Philipp sagt:

    Das Problem dürfte weniger die Kundgebung des „Frauenbündnisses Kandel“ sein, sondern das „friedliche“ Auftreten der Antifa.
    Nicht immer gelingt es der Polizei, diese SA-Neuauflage aus dem Verkehr zu ziehen!

    • Aufgewachte sagt:

      Das sehe ich genau wie Sie, Philipp. Die Leidtragenden dieser verlogenen Politik sind die Polizisten, die immer mit ihrem Einsatz bereit stehen müssen und sich keine Fehler erlauben dürfen ganz im Gegenteil zu den verantwortlichen Politikern, die noch immer keinerlei Reue und Änderungsverhalten zeigen, stattdessen mit unerträglicher Arroganz die Bürger, die sich wehren, diffamieren. Ehrlich gesagt wäre es mir lieber, das schöne Städtchen Kandel könnte zur Ruhe kommen, aber dafür muss sich die kriminelle Einwanderungspolitik ändern und die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Dann besteht keine Notwendigkeit für diese Kundgebungen mehr.

  3. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Erinnert sich noch jemand an die Bienwaldhalle in Kandel? Also wenn ma wollte könnte man ausweichen …

    • Kannler sagt:

      Ich erinnere mich, das die Musikschule genau dort ihre Veranstaltung durchgeführt hat, als in der Stadthalle noch Baustelle war. Das wäre also tatsächlich eine realisierbare Möglichkeit.

  4. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Um dann nochmal die Motvation zu „Kandel ist überall“ zu bekräftigen. Hier einige „Einzelfälle“ des Tages:

    1. In Wuppertal entreist ein polizeibekannter 23-jähriger unbekannter Nationalität am Bahnsteig einer wartenden Familie ihr 5-jähriges Kind und springt mit ihm vor einen Zug und werden von diesem überrollt. Dadurch, dass die beiden zwischen den Gleisen liegen, passiert ihnen nichts.

    2. Nachdem Anfang April Preetz nicht mehr polizelich „gefährliche Zone“ ist, wird die Polizeistation von Jugendlichen mit Steinen angegriffen. Ein Polizist gibt einen Schuss ab, natürlich nur ein „Signalschuss“ weil angeblich die Funkgeräte nicht funken.

    3. Am Jungfernstieg wird eine Mutter und ihr einjähriges Kind abgeschlachtet.

    Ist das noch Deutschland oder nicht eher Merkel’s Irrenhaus?

  5. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Das wäre also tatsächlich eine realisierbare Möglichkeit.“

    Würde man die Bienwaldhalle nutzen, dann könnte man den schwarzen Peter nicht den bösen Nazis in die Schuhe schieben … also verzichtet man darauf und sagt die Veranstaltung publikumswirksam ab.

    In meiner obigen Aufzählung vergaß ich den Vorfall in Moers:

    4. 13-jähriger wird in Moers vor seinem Haus mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.

    Fortsetzung folgt.

  6. HeinBloedt sagt:

    WIE LANGE SOLL KANDEL NOCH ALS DREHSCHEIBE FÜR IRGENDWELCHE BÜNDNISSE,
    RECHTEN, LINKEN UND SONSTIGES MISSBRAUCHT WERDEN ???

    Warum geht ihr nicht nach Berlin und Demonstriert, dort, wo die Verantwortlichen sitzen ?

    • Aufgewachte sagt:

      Natürlich sitzen die Hauptverantwortlichen in Berlin, wo auch ständig demonstriert wird. Allerdings können sich die hiesigen Amtsträger nicht von der Verantwortung freisprechen, denn sie ändern nichts an der desolaten und zerstörerischen Politik. Also ist es die moralische Verantwortung eines jeden Bürgers, dagegen aufzubegehren. Es ist falsch, so zu tun, als ginge uns das alles nichts an, damit verschlimmern wir die Zustände.

    • Belinda sagt:

      Antwort: Weil 1000 Irre auf einem Haufen in Berlin nicht auffallen!

  7. HeinBloedt sagt:

    Wenn ich sowas lese…
    Moral…
    Ist es Moral, wenn ich Brüllend, Dreck verursachend und Randalierend durch ein Dorf ziehe
    das NICHTS dazu kann, das irgendein hergelaufener Hirni meint, er müsste ein Mädchen erstechen?

    Hiesige Amtsträger :
    Ich glaube sehr wohl, dass diese das Unglück mit allen Mitteln hätten zu verhindern versucht. Aber leider sind den Komunen hier finanziell und Ressourcenmässig die Hände gebunden…
    Und, warum sollen diese jetzt Schuld haben an der geistigen verwirrung anderer?

    Verantwortung : Dann fasst euch doch selbst mal an die Nase, erzieht eure Kinder so, dass sie nicht gleich mit Fremdenfeindlichkeit und brauner Sosse aufwachsen…

    Aber es ist ja immer einfacher den anderen die Schuld zuzuschieben…

    • Aufgewachte sagt:

      Mit Fremdenfeindlichkeit haben diese Demonstrationen nun gar nichts zu tun, auch wenn uns die manipulierten Staatsmedien das oft glauben lassen wollen. Die Migration ist eine geplante Agenda, die kaum noch etwas mit wirklichen „Flüchtlingen“ zu tun hat. Menschen mit einem bereits vorhandenen kriminellen Hintergrund werden nach Deutschland eingeflogen, um unser Land zu destabilisieren, darunter Muslime mit einem Arabisch, das darauf hinweist, dass sie eben nicht zu den Gebildeten zählen und sich gern in unserem guten Sozialsystem versorgen lassen. Da sind die Sozialtransfers so hoch, dass sich manch ein Rentner/eine Rentnerin die Augen reibt, wieviel Geld der Staat für eine ausgewählte Menschengruppe übrig hat. Den Verantwortlichen ist das bekannt.

    • Winston Smith sagt:

      Zitat: „Und, warum sollen diese jetzt Schuld haben an der geistigen verwirrung anderer?“

      Die Verantwortungskette der Kandeler Politik geht so:

      (…)

      Punkt. Aus der Verantwortung kommt keiner raus.

      Und was den Dreck angeht: Wenn fünf Besen auf dem Marktplatz ein – (1) – Blatt Papier zusammen kehren, müssen zuvor 1.000 ziemlich ordentliche Menschen auf dem Markplatz gestanden haben.

    • rehm sagt:

      Herr Bloedt *hüstel*
      mit brüllend und randalierend können Sie ja nur die Antifa meinen. Und da stimme ich zu, die braucht kein Mensch.

    • Fred S. sagt:

      Macht doch alle 4 Wochen Freibier aufm Adamshof… Da bleibt Kandel sauber! Und der Umsatz im Einzelhandel stimmt auch wieder…

  8. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Kandel ist tatsächlich überall!
    In Moers, in Hamburg, in Fulda und schon bald auch in deinem „Kino“!?

    Hat aber nix mit nix zu tun!

  9. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „WIE LANGE SOLL KANDEL NOCH ALS DREHSCHEIBE FÜR IRGENDWELCHE BÜNDNISSE,
    RECHTEN, LINKEN UND SONSTIGES MISSBRAUCHT WERDEN ???“

    Selbstverständlich so lange, bis die Sicherheit er Bürger, insbesondere der Frauen und Kinder, wieder vollumfänglich hergestellt ist.
    In Mannheim sind im Rahmen einer Altersprüfung jetzt wieder mal 17 UMAs als volljährig identifiziert worden. Tags zuvor verweigerte SÜW-Landrat Seefeldt die Abstimmung über einen Antrag zur Altersfeststellung. Man sieht Es muss noch viel demonstriert werden!

    (…)

  10. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    Hier dann noch eine interessaten Meldung (mmnews, 20.01.2018):

    „Dann schnappten sie ohne Vorwarnung seine thailändische Ehefrau Inthira und verbrachten sie zum Münchner Flughafen „Franz Josef Strauß“ – in den leerstehenden „Rückführungsbereich“ der Bundespolizei. Die Ehefrau konnte nicht einmal mehr ein Telefonat tätigen. Die Maschine der Thai Airways hob mit ihr um 13.35 Uhr nach Bangkok ab.“

    Da wird eine völlig harmlose Ehefrau nach Thailand abgeschoben, vielleicht sogar berechtigt, weil man Formalitäten nicht eingehalten hat.

    ABER Hassprediger, Terroristen und Schwerstverbrechen OHNR PAPIERE importiert und belässt man in Deutschland „weil ihnen sonst eine ummenschliche Behandlung drohen könnte“.

    Das ist doch komplett irre!

  11. Fred S. sagt:

    Liebe L(…),
    wer hat eigentlich den Kai aus Hannover angezeigt?

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