
Foto: Pfalz-Express
Mannheim. Am 11. März findet eine Spaziergängerin im Käfertaler Wald die Leiche einer jungen Frau. Der Fundort liegt unweit des Karlsterns, jener beliebten Lichtung mit dem markanten Stern-Denkmal, die normalerweise für Sonntagsausflüge, Hundespaziergänge und Picknicks steht.
An diesem trüben Märzmorgen wird der Wald jedoch zum Schauplatz eines Verbrechens, das Mannheim und die Region tief erschüttert. Das Opfer ist Maria (19), eine junge Frau ukrainischer Herkunft, die mit ihrer Familie vor dem Krieg geflohen war.
Die Obduktion ergab schwere Gewalteinwirkungen – massive Schläge, teilweise mit einem Ast ausgeführt. Nur wenige Stunden später nimmt die Polizei einen 17-jährigen syrischen Staatsangehörigen fest, der dringend tatverdächtig ist. In Medienberichten wird er teilweise mit dem Vornamen Mohamed genannt, offizielle Behördenmitteilungen nennen bei Minderjährigen jedoch aus Jugendschutzgründen keinen vollständigen Namen.
Die beiden kannten sich seit über einem Jahr und befanden sich in einer Beziehung. Die Staatsanwaltschaft Mannheim spricht inzwischen von Eifersucht als mutmaßlichem Hauptmotiv – ein klassisches, trauriges und doch immer wiederkehrendes Muster bei Beziehungstaten.
Neuere Berichte deuten zudem darauf hin, dass Maria offenbar plante, ihren Freund bei der Polizei anzuzeigen (möglicherweise wegen früherer Vorfälle), und dass der tödliche Angriff nur einen Tag vor einem geplanten Termin stattfand. Die Ermittler gehen derzeit von folgender grober Chronologie aus: Die junge Frau und der Tatverdächtige treffen sich in der Nacht zum Mittwoch am Karlstern.
Dort kommt es zum tödlichen Angriff mit Händen und einem Ast. Der Täter entfernt sich vom Tatort. Gegen 8 Uhr entdeckt die Spaziergängerin den leblosen Körper und alarmiert die Polizei.
Blutverschmierte Kleidung des Verdächtigen und weitere Spuren belasten ihn schwer. Eine 60-köpfige Sonderkommission arbeitet intensiv an dem Fall. Hinweise auf ein Sexualverbrechen liegen nach aktuellem Stand nicht vor. Mohamed sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft,

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