Donnerstag, 13. Mai 2021

Journalisten-Verband attackiert AfD-Chefin Petry wegen Dunja Hayali

17. März 2016 | Kategorie: Nachrichten, Politik
AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry. Foto: dts Nachrichtenagentur

AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry.
Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry scharf kritisiert.

Hintergrund ist ein heftiger Streit zwischen Petry und dem ZDF über wiederholt abgesagte Interview-Termine der Politikerin.

Zuletzt legte Petry dem Sender nahe, die „Morgenmagazin“-Moderatorin Dunja Hayali abzuziehen, weil die „offensichtliche Politaktivistin“ über Twitter und andere Online-Medien eine „Skandalisierung“ des Vorgangs betrieben habe.

DJV-Sprecher Hendrik Zörner sagte dazu dem „Handelsblatt“: „Das sieht der AfD ähnlich: Journalisten, die sich gegenüber der Rechts-Partei kritisch verhalten, werden persönlich diffamiert und in die Ecke von Politaktivisten gerückt.“

Die Wahrheit sei vielmehr, dass Petry und ihre Mitarbeiter nicht in der Lage gewesen seien, vereinbarte Interview-Termine einzuhalten. Dabei hätten sie sich „in Widersprüche verstrickt, als sie die Patzer rechtfertigen wollten“.

Zörner ließ auch nicht das Argument Petrys gelten, die erklärt hatte, dass sie sich als Mutter von vier Kindern vor allem in den Morgenstunden gut überlege, welche TV-Termine wichtiger seien als diese „familiäre Aufgabe“.

„Wenn Frau Petry ihr Familienleben so wichtig ist, wie sie behauptet, sollte sie erst gar keine Gesprächstermine mit Morgensendungen machen“, sagte Zörner. „Und noch etwas: Dass Frauke Petry behauptet, das ZDF würde aus Steuermitteln finanziert, zeugt von grober Unkenntnis der Medien“, sagte Zörner weiter.

Petry hatte gemutmaßt, dass Hayali als Unterstützerin der Vereine „Gesicht zeigen“ und „Respekt! Kein Platz für Rassismus“ Schwierigkeiten damit habe, „ihre journalistische Arbeit in einem aus Steuergeldern finanzierten Sender von ihrer politischen Einstellung zu trennen“. (dts Nachrichtenagentur)

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3 Kommentare auf "Journalisten-Verband attackiert AfD-Chefin Petry wegen Dunja Hayali"

  1. Danny G. sagt:

    Frau Dreyer kommt nicht ins Fernsehen, wenn jemand von der AfD dabei ist.
    Frau Hayali regt sich auf, wenn niemand von der AfD ins Fernsehen kommt.
    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Auf der einen Seite halte ich es für wichtig, daß die Zuseher über die politischen Positionen der AfD informiert werden. Auf der anderen Seite ist es sehr offensichtlich, dass die meisten Fernsehmoderatoren versuchen eine(n) AfD Politker(in) möglichst schnell auf Glatteis zu führen.
    Solche Frage wie: „Wollen sie denn die Flüchtlinge ertrinken lassen, oder auf sie schießen ?“ Ersticken doch eine sachliche Auseinandersetzung schon im Keim.
    Daher müsste Frau Hayali verstehen, dass Frau Petra analog zu Frau Dreyer nicht überall im Fernsehen auftraten will.

    Und ob es Herrn Zörner nun passt oder nicht. Das ZDF finanziert sich nicht selbst, sondern aus staatlich (zwangs) eingetriebenen Mitteln. Ob man das jetzt „Steuer“ nennt , Haushaltsabgabe oder Rundfunkbeitrag, halte ich für Haarspalterei. Der Solidaritätsbeitrag wäre dann auch keine „Steuer“, wird aber vom Finanzamt einkassiert…
    Daher halte ich es für wichtig, dass Moderatoren aus den öffentlich rechtlichen Sendern möglichst neutral und objektiv berichten.
    Sich eine Meinung bilden und zwischen den Zeilen lesen, kann der Zuschauer sicherlich selbst.

  2. Werling sagt:

    Das Leben kann witzig sein: Joachim Gauck verleiht Frauke Petry das Bundesverdienstkreuz

    http://www.achgut.com/artikel/joachim_gauck_verleiht_frauke_petry_das_bundesverdienstkreuz

    Was lernen wir daraus: Frauke Petry gehört zu den „Guten“. 😉

  3. Achim Wischnewski sagt:

    Herr Zörner,

    Hanns Joachim Friedrichs:
    „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache!

    Der typische Journalist wie zB Dunja Hayali ist heute ein politkorrekter linker Hetzer vor allem gegen die AfD.
    Darum sollten Sie sich mal kümmern.

    —————————————————————
    . „Und noch etwas: Dass Frauke Petry behauptet, das ZDF würde aus Steuermitteln finanziert, zeugt von grober Unkenntnis der Medien“, sagte Zörner weiter.
    —————————————————————
    Die grobe Unkenntnis liegt ja wohl bei Ihnen Herr Zörner, das GEZ-finanzierte ZDF – ARD etc. wird mit ca.8.000 Millionen ZWANGSSTEUERABGABEN finanziert.
    Und dem Lügenpresse-Zwangs-Berieselten ist es ziemlich egal, ob die Zwangsabgabe eine Steuer oder eine Gebühr ist.

    Unrecht ist es in jedem Falle!
    Und abzuschaffen!

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