Sonntag, 22. September 2019

Herxheim: 3D Druck Challenge – AG am Pamina Gymnasium beschäftigt sich mit Zukunftstechnologie

8. Mai 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße
Lehrer Sebastian Marcziniak, Gepa Häusslein (Hopp-Foundation), Schulleiter Simon Litzmann, Tim Betzer, Lehrer Ök Gel und Marc Meyer beobachtend en Start des Druckers. Fotos und Video: pfalz-express.de/Licht

Lehrer Sebastian Marcziniak, Gepa Häusslein (Hopp-Foundation), Schulleiter Simon Litzmann, Tim Betzer, Lehrer Ök Gel und Marc Meyer beobachten den Start des Druckers.
Fotos und Video: pfalz-express.de/Licht

Herxheim: Am Pamina Gymasium bereitet man sich auf das Wissenschaftsfestival „Science Fair“ im Juli vor – auf verschiedenen Ebenen und mit vielen unterschiedlichen Themen. Eines davon ist der 3D Druck.

Dafür gibt es eine Arbeitsgemeinschaft (AG), die sich mit der Funktion der noch recht neuen Technologie beschäftigt.

Angefangen hatte alles mit einem Besuch der 12. Klasse bei der Firma DBK in Rülzheim und einem Bausatz, den das Unternehmen zur Verfügung stellte. Es folgte ein Förderantrag der Schule bei der Hopp-Foundation, der von der Stiftung bewilligt wurde.

Nun stehen in der AG drei 3D Drucker für etwa 800 Euro pro Stück nebst Browsersoftware, die es kostenlos im Internet gibt.

Mit der Software zu arbeiten – das lernen und üben nun die AGler. Unterstützt werden sie dabei von Mathematik- und Sozialkundelehrer Sebastian Marcziniak. Schulleiter Simon Litzmann ist ebenfalls froh über das Projekt, mit dem die Schüler zukunftsorientiert arbeiten können.

Die MSS12er Marc Meyer und Tim Betzer (beide 18) sind besonders engagiert und wollen die gewonnenen Erkenntnisse genau dokumentieren, denn der Umgang mit dem Gerät will gelernt sein. So beginnt es erst zu arbeiten, wenn die Betriebstemperatur 140 Grad erreicht hat. Später kann der Druckkopf bis zu 230 Grad heiß werden.

Dieser sondert flüssigen Kunststoff (eine Spule kostet 35 Euro) fadendünn ab, erstellt zuerst die äußeren Umrisse und dann die Füllung.

Geduld muss man allerdings mitbringen: Für einen etwa ein Zentimeter dicken Schriftzug mit dem Logo „Science Fair“, der bei einer Demonstration Ende April erstellt wurde, braucht der Drucker rund eineinhalb Stunden.

Derweil bereiten die Lehrer Ök Gel, Stephan Mund und Katrin Scholz die „Science Fair“ vor, wo auch der 3D Drucker nebst ersten Ergebnissen präsentiert werden soll. (cli)

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