Samstag, 24. Juli 2021

Herrmann: Weidel und Gauland dulden radikale Kräfte

16. September 2017 | Kategorie: Nachrichten, Politik
Joachim Herrmann. Foto: dts Nachrichtenagentur

Joachim Herrmann.
Foto: dts Nachrichtenagentur

München  – CSU-Spitzenkandidat Joachim Herrmann hat den beiden AfD-Spitzenkandidaten Alice Weidel und Alexander Gauland vorgeworfen, radikale Kräfte in ihrer Partei nicht klar auszugrenzen.

Das zeige sich beispielsweise am Thüringer AfD-Fraktionsvorsitzenden Björn Höcke, sagte Herrmann der „Welt“.

„Die Parteivorsitzende Petry hat vergeblich versucht, ihn aus der Partei zu schmeißen. Dabei sind Höckes Aussagen völlig indiskutabel, teils rechtsradikal und rassistisch. Der bedient sich eines Vokabulars wie Adolf Hitler“, sagte Herrmann.

Höcke habe den SPD-Politiker Sigmar Gabriel einen „Volksverderber“ genannt. „Das ist O-Ton Hitlers aus `Mein Kampf` über die Juden. Von einer solchen Partei muss man sich klipp und klar abgrenzen“, sagte Herrmann. „Gauland und Weidel sind es, die es nicht schaffen, solche radikalen Elemente aus der Partei auszugrenzen. Gerade Gauland duldet Höcke ganz bewusst und macht mit Höcke Wahlkampf“, kritisierte der bayerische Innenminister.

Gauland habe sinngemäß erklärt, 20 bis 30 Prozent der Parteimitglieder würden Höcke lieben. „Da ist einfach eine Grenze überschritten. In der AfD sind Wölfe unterwegs, denen kein Schafspelz passt.“

Herrmann schloss jede Zusammenarbeit mit der AfD aus. „Eine Zusammenarbeit mit der AfD kann überhaupt nicht infrage kommen. Allein schon wenn man sieht, welche Personen da unterwegs sind.“

Zum Streit über eine Obergrenze für Flüchtlinge sagte Herrmann, er könne mit der von Weidel genannten Zahl von maximal 10.000 pro Jahr nichts anfangen. Die Zahl 10.000 sei „denen doch spontan eingefallen am letzten Montag“.

Die CSU habe mit einer Grenze von jährlich 200.000 eine realistische Marke gesetzt. „Sie basiert auf langjährigen Erfahrungen mit dem, was Integration leisten kann. Unsere Botschaft ist klar, wir müssen den Zugang von Flüchtlingen begrenzen.“ (dts Nachrichtenagentur)

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9 Kommentare auf "Herrmann: Weidel und Gauland dulden radikale Kräfte"

  1. Familienvater sagt:

    Ja, der liebe Herr Herrmann mit dem Spruch „Haltet den Dieb, da läuft er“ verhält sich genauso wie:
    „Der Glaser wirft die Scheibe ein und ruft da muss ne neue rein!“ zeigt er genau wes Geistes er ist.

    Diese Leute machen dem Bürger vor, daß sie Lösungen für Probleme haben, die sie selbst verursacht und verschuldet haben.

    Sie, die verantworlichen Parteien aus CDUCSU, halten die Bürger für so blöd, daß diese die Lügen der AM und ihrer SED 2.0 angeführt von CDU CSU SPD ……… nicht erkennen und am 24.09.17 die Wahl zur Volksabstimmung gegen diese Rafkes und Betrüger zu machen.

    Der Herr Herrmann ist ein Abbild der verkommenen CSU aus Maulhelden angeführt vom Horst dem Bettvorleger der Frau Merkel.
    Franz Josef Strauß würde diese Leute schneller aus der Partei hinauswerfen als diese Piep sagen könnten.
    Was hat der Herrmann denn die letzten 3 Jahre gegen die Gesetzesbrüche der Regierung, der die CDU auf Gedeih und Verderb angehört, unternommen? Nichts, er und seine CSU haben gejault aber immer bei allen Gesetzes- und Vertragbrüchen mitgemacht.
    Die CSU verspielt das Recht der Bayern, das ihnen der Pfälzer Kurfürst Karl Theodor gab, den stolzen Pfälzer Löwen im Wappen zu tragen.

    Dazu passt auch die Redevom 15.09.17 von Alice Weidel und Marc Jongen, die schonungslos diese Versager demaskieren:
    —————————————————————————————————————–
    Läuft Dr. Alice Weidel kurz vor der Wahl zur Höchstform auf?

    https://www.youtube.com/watch?time_continue=33&v=s4h9uCZXNow

    Dr. Marc Jongen zur (…) Abschaffung Deutschlands durch die Altparteien!

    https://www.youtube.com/watch?v=zNxTOP1vgO8

  2. Tobi sagt:

    Als Bundesweite CSU hätte die AfD was reissen können, die Partei hat sich aber dazu entschieden die neue NPD zu werden.

  3. helmut hebeisen sagt:

    Die AfD verharmlost rechte Gewalt, hetzt gegen Flüchtlinge, hat ein sexistisches Frauenbild und eine überholte Vorstellung von Familie. Sie macht Politik für Reiche, auf Kosten der Armen, Umweltschutz ist der AfD total egal und sie ist ein Tummelbecken für Rechtsextreme. Lange Rede, kurzer Sinn: Die AfD ist meiner Meinung nach ein Sch….verein!

  4. GKEEEEE sagt:

    > Die AfD verharmlost rechte Gewalt,

    Wo finden sich solche Äußerungen?

    > hetzt gegen Flüchtlinge,

    Belege hierfür finden sich wo?

    > hat ein sexistisches Frauenbild

    Wie kommen Sie auf die Idee, dass es noch Frauen gibt. Das sind doch alles nur mentale Konstrukte.

    > und eine überholte Vorstellung von Familie.

    Nun gut, mit Polygamie und Kinderehe kann die AfD in der Tat nicht punkten … das schafft nur die SPD angleitet von der CDU.

    > Sie macht Politik für Reiche, auf Kosten der Armen,

    Das muss sie von der SPD und der mittlerweile Original-SPD namens CDU übernommen haben …

    > Umweltschutz ist der AfD total egal und

    Ach ja, die Autolobby bekommt von CDUSPDGrüne gegenwärtig ja extremen Rücken – ähm – Gegenwind.

    > sie ist ein Tummelbecken für Rechtsextreme.

    Ok, bei Merkle klatscht mittlerweile die Antifa mit, und rechts davon beginnt dann also gleich rechtsextrem?

    > Lange Rede, kurzer Sinn: Die AfD ist meiner Meinung nach ein Sch….verein!

    Nein, die AfD ist eine Partei, kein Schützenverein.

  5. Helmut Hebeisen sagt:

    Die AfD ist keine Alternative, sie ist eine Schande für Deutschland.

  6. helmut hebeisen sagt:

    „Sobald die rassistischen, antisemitischen oder chauvinistischen Ausfälle der AfD irgendeine Art von Kritik, gar Polemik nach sich ziehen, werfen sich die rechten „Tabubrecher“ sofort in die Opferpose der „verfolgten Unschuld“. Die ansonsten so verhasste politische Korrektheit soll nur für die arischen Deutschtümmler der AfD gelten, die alle anderen nach Herzenslust mit Hass überziehen dürfen. Es ist das übliche Spielchen der braunen Waschlappen – schon seit Sarrazin: Sie teilen gerne aus, ohne einstecken zu können …
    Dieses Ins-Extrem-Treiben der AfD transformiert die Partei in eine völkische Formation, die immer stärker ordinär „nationalsozialistische“ Positionen vertritt. Die AfD als „bloße“ Rechtspopulisten nach dem Muster der Schweizer SVP oder der polnischen PiS zu bezeichnen, wäre schon Verharmlosung, hier formt sich eine rechtsextremistische Nazipartei aus, wie eine Fülle von jüngsten Bespielen belegt.“

    • Johannes Zwerrfel sagt:

      gähn…wieviele Tage noch bis Sonntag?

      Langsam wirds langweilig Willi Hebeisen!.
      Wir wissen es schon, jeder der nicht links wählt ist nahtsi und jeder der gegen die Mainstream-Meinung ist, ist rächts-extreeeemm.

      Noch nie war der Wahlkampf so niveau- und inhaltslos wie heute, naja, wir müssen unseren Freunden übern großen Teich ja alles nachmachen, egal wie dämlich es ist.

      Teile und herrsche!
      Funktioniert seit ein paar Jahrhunderten prima.

      Ich wünsche der AfD 20+% und freue mich dann auf ne echte Opposition im Bundestag, die ich seit Lagem vermisse.

      • Chris sagt:

        Ein afd jubelperser beschwert sich über niveaulosigkeit und Wahlkampf nach dem Vorbild USA.
        Wer findet den Fehler?

        • Johannes Zwerrfel sagt:

          CDU-Plakataffäre: Merkelpartei hängt AfD-Plakate ab!+++

          Die CDU ruft nicht nur in Form von Kanzleramtschef Peter Altmaier dazu auf, nicht wählen zu gehen, sondern reißt AfD-Plakate ab, um diese gegen CDU-Plakate einzutauschen.

          So geschehen beispielsweise in Rheinland-Pfalz. Dort wunderte sich ein AfD-Mitglied in Lahnstein darüber, dass über Nacht sämtliche AfD-Plakate verschwanden – stattdessen warb nun die CDU an den gleichen Stellen. Der Mann erstattete Anzeige und machte die Beamten auf diesen Umstand aufmerksam, die sich dann auf den Weg zum CDU-Vorsitzenden des betreffenden Stadtverbandes machten.

          In dessen Garten konnte die Polizei noch mehrere der gestohlenen Plakate sicherstellen – ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

          Das Gebaren der CDU, und das der ihr vorsitzenden Sprechraute im Kanzleramt, erinnert an das demokratische Grundverständnis Nordkoreas. Von der höchsten bis zur niedrigsten Ebene wird in der CDU daran gearbeitet, Grundprinzipien unserer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft auszuhebeln und über Bord zu werfen. Um diese Grundprinzipien wiederherzustellen, muss die AfD als starke Opposition in den Bundestag einziehen

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