Sonntag, 25. Oktober 2020

Herbsttour: Klöckner und Baldauf waren in der Pfalz unterwegs

Themen „Regionale Lebensmittel, Tourismus, Weinbau und Einzelhandel“

14. Oktober 2020 | noch keine Kommentare | Kategorie: Allgemein, Kreis Bad Dürkheim, Landau, Regional

Christian Baldauf und Julia Klöckner machten auch beim Landauer Zoo eine Stippvisite.
Fotos: Rolf H. Epple

Pirmasens/Haßloch/Landau/Bad Dürkheim. CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner und der Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Christian Baldauf waren am 13. Oktober gemeinsam auf Info-Tour in der Pfalz unterwegs.

Es ging dabei um Themen wie regionale Lebensmittel, Tourismus, Weinbau und Einzelhandel.

Zunächst besuchten sie die Firma Wasgau in Pirmasens, danach den Landauer Zoo, wohnten einer Rebenpflanzung im Haßlocher Kulturviereck bei und machten einen Rundgang durch die Bad Dürkheimer Innenstadt, wo sie das Gespräch mit Passanten und Geschäftsleuten suchten.

Austausch über zoorelevante Themen und viel Anerkennung für die Arbeit des Zoos

Gerade jetzt in der Ferienzeit ist der Landauer Zoo ein beliebtes Ausflugsziel für große und kleine Tierfans. Neben seiner Bedeutung für den Tourismus in der Südpfalzmetropole leistet der Zoo aber auch einen wichtigen Beitrag zu Umweltbildung, Arten- und Tierschutz sowie zur Forschung.

Dieses Engagement findet bundesweit Beachtung und so durften Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner empfangen, die sich vor Ort ein Bild von der Arbeit des Landauer Zoos machen wollte.

Während eines Besuchs bei den Dromedaren, den Logotieren des Zoos, informierte sich Ministerin Klöckner über die touristische Bedeutung des Zoos für Stadt und Region, auch im Zusammenhang mit den Herausforderungen in Corona-Zeiten.

OB Hirsch betonte den Wert des Zoos für die Stadt: „Unser Zoo ist ein wichtiger Tourismusfaktor für Landau. Wir sind sehr stolz auf seine Entwicklung und unterstützen seinen Unterhalt gerne mit rund 500.000 Euro jährlich.“ Auch der Einsatz in der Umweltbildung und die Zusammenarbeit mit der benachbarten Universität seien wichtige Bausteine der Zooarbeit.

Ministerin Klöckner zeigte sich am Streichelzoogehege begeistert, dass der Landauer Zoo mit der Haltung von Deutschen Großsilber-Kaninchen, Bergischen Schlotterkämmen und anderen Arten Teil eines vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Zuchtprojekts zugunsten bedrohter Nutztierrassen ist.

Auch die Möglichkeit zur Sensibilisierung der Besucher für Themen der Landwirtschaft an dieser Stelle lobte Klöckner. Die Ministerin war auch empfänglich für die Sorgen der Zoos bezüglich der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest. Die wertvollen und teils unwiederbringlichen Bestände bedrohter Tierarten wie etwa der Visayas-Mähnenschweine müssten unbedingt erhalten bleiben und geschützt werden.

Zoodirektor Heckel nutzte zudem die Gelegenheit, mit der Ministerin weitere wichtige Themen wie die derzeit laufenden Diskussionen und Gesetzesvorhaben etwa zu einer geplanten Beschränkung des Handels mit Wildtieren oder die Gefahr durch Zoonosen, d.h. zwischen Mensch und Tier übertragbare Erkrankungen, zu besprechen.

Heckels Appell bei der Bearbeitung von Gesetzes- oder Verordnungsentwürfen die große fachliche Kompetenz in wissenschaftlich geleiteten Zoos zu nutzen, nahm die Bundeslandwirtschaftsministerin gerne mit.

Bildergalerie Rolf H. Epple: Klöckner und Baldauf im Zoo

Startschuss für einen Weinlehrpfad im Garten des Haßlocher Kulturvierecks

Die Schüler der Schillerschule bewirtschaften im Garten des Kulturvierecks einen Kartoffelacker im Rahmen des Projektes „Kids an die Knolle“.

Der Verein „Garten der Nationen“ baut dort verschiedene Kräuter- und Gemüsesorten an und die Museumsfreunde haben im Garten sowie im Hof des „Ältesten Hauses“ mehrere Reben, die in Zusammenarbeit mit Kindergartengruppen und Grundschulklassen jährlich abgeerntet und zu Traubensaft verarbeitet werden.

Der Garten des Kulturvierecks soll durch die Pflanzung weiterer Reben um einen Weinlehrpfad erweitert werden.

Beim Anlegen wird die Gemeinde durch das Wein- und Sektgut Braun in Meckenheim sowie das DLR Mußbach unterstützt. Die Pflege der Rebzeilen wird der Verein Leisböhler WeinKultur übernehmen.

Bei einer ersten Pflanzaktion waren am 13. Oktober auch die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld, Christian Baldauf MdL/Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, die Deutsche Weinprinzessin Anna-Maria Löffler sowie Tobias Meyer, erster Beigeordneter der Gemeinde Haßloch zugegen. (desa/zoo landau)

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