
Nils Scherthan macht sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) Spaß.
Foto: v. privat
Wörth – Schon lange hat der Leiter der Handballabteilung des TV Wörth Helmut Wesper versucht, einen FSJler einzustellen. Im September ist es ihm gelungen Nils Scherthan für dieses freiwillige soziale Jahr beim TV Wörth in Kooperation mit der Grundschule Dammschule zu gewinnen.
„Wir sind froh, dass wir Nils für unseren Verein begeistern konnten. Auch für uns ist das eine spannende Erfahrung“, meint Helmut Wesper.
Der 19-Jährige aus Ottersheim hat sein Abitur im Otto-Hahn-Gymnasium in Landau absolviert. „Ich will jetzt ein Überbrückungsjahr machen und anschließend zum Zoll. In der Presse habe er gelesen, dass der TV Wörth einen FSJler sucht, erzählt Nils Scherthan .
Er spielt seit der F-Jugend Handball in Ottersheim. „Zunächst habe ich auch Fußball in Knittelsheim gespielt, aber mit sechs Jahren entschied ich mich nur noch Handball zu spielen. Das machte mir mehr Spaß und meine Kumpels waren auch dabei.“
Wahrscheinlich hat ihn auch sein Vater Marco Wallenfels motiviert, der im Handballtor in Kaiserslautern stand und seit vielen Jahren als Schiedsrichter aktiv ist. Nils selber ist jetzt aus der A-Jugend der raus gekommen und spielt in der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga auf Halblinks oder Halbrechts – als Rechtshänder. „Ich trainiere mit der ersten Mannschaft und habe auch schon Kurzeinsätze in der Oberliga gehabt“, freut er sich.
„Ich habe jetzt die Ausbildung zum C-Lizenz-Übungsleiter, was im FSJ- Sport vorgeschrieben ist, in drei Seminarwochen absolviert. Damit kann ich Kinder alleine betreuen und die AG Ball an der Dammschule selbst übernehmen, was mir viel Spaß macht“, sagt Nils.
Zudem hat er in der Schule eine Theater-AG, ist im Sportunterricht der 3. und 4.Klassen dabei und betreut Ganztagsschüler. Beim TV Wörth ist er als Trainer der männlichen D-Jugend mit von der Partie und unterstützt die Trainer der F-Jugend.
Außerdem betreut und aktualisiert er zusammen mit Yannic Fuhrmann die Homepage der Abteilung. Weiterhin unterstützt er die Vorstandschaft – hauptsächlich den Abteilungsleiter – bei der Arbeit und erstellt Dokumentationen von Fortbildungsmaterialien oder stellt auch Spielpläne zusammen.
Ihm stehen ein monatliches Taschengeld von 375 Euro und sechs Wochen Urlaub in diesem Jahr zur Verfügung. „Bis jetzt ist das für mich insgesamt eine interessante Arbeit, bei der ich auch viele Erfahrungen sammeln kann,“ so Scherthan.
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