Sonntag, 15. September 2019

Handballabteilung TV Wörth verabschiedet Ex-Trainer Sandor Tenke in alte Heimat Ungarn

17. Juli 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Sport Regional

Foto: v. privar

Wörth/Ungarn  Eine große Überraschung erlebte Sandor Tenke vor seinem Haus in Rülzheim, als ihn dort eine Delegation von Wörther Handballern erwartete: 29 Jahre Pfalz, neun Trainerjahre in Wörth – der TV 03 Wörth verabschiedete seinen ehemaligen Trainer Sandor Tenke (seit zwei Jahren Rentner, der im August 65 wird) in seine Heimat.

Tenke reiste an seinen letzten Wirkungskreis als aktiver Handballer in Ungarn zurück  und freut sich auf die viele Freizeit mit seinen ehemaligen Freunden beim Angeln und an der Drechselbank.

Norman Schmalz, sein langjähriger Spieler und später auch Co-Trainer, hatte einige ehemalige Mitspieler zum Abschiedstreffen aktiviert. Tenkes Ex-Spielleiter Werner Pfirrmann und Uwe Cawein, Hallensprecher Willi Werling sowie Abteilungsleiter Helmut Wesper und Jugendleiterin Julia Wesper ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, den ehemaligen langjährigen Trainer zu verabschieden.

Schmalz ging auf die Zeit mit Tenke aus der Sicht des Spielers ein und Wesper aus der Vorstandssicht. Beide überreichten Fotoalben und Zeitungsberichte aus Tenkes Amtszeit.. Er trainierte nicht nur neun Jahre in Folge von 2006 bis 2015 die erste Herrenmannschaft, sondern parallel auch ein Jahr die A-Jugend.

Er initiierte ein mannschaftsübergreifendes Fördertraining für die Jugend (heute spielen davon 6-8 Spieler in der ersten Mannschaft), fuhr mit der Jugend zum DO-Cup (internationales Turnier in Dortmund), trainierte und half bei vielen Camps und war bei der Oldienight  immer tatkräftig dabei. „Sandor war nicht nur ein Trainer, er war voll im und für den Verein aktiv“, so Wesper.

Viele schöne Geschichten und Anekdoten wurden auf der Terrasse von Tenkes Haus erzählt. Der scheidende Ex-Trainer war sehr gerührt von dieser Überraschung, was in seinen Dankesworten zum Ausdruck kam. Nach 29 Jahren verlässt Tenke wieder die Pfalz nach Stationen in Kuhardt, Albersweiler, Lingenfeld, Landau und eben neun Jahren in Wörth.

Dass die Emotionen auf beiden Seiten hoch waren, merkte man daran, dass das nächste Wiedersehen wohl in Ungarn stattfinden soll. Mit Handball wird es aber dann nichts mehr zu tun haben, auch kein Trainingslager mehr. Da müssen wohl Ex-Trainer und –spieler den Ball gegen die Angelrute tauschen. (lumi)

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