
Begrüßung der Martins-Besucher durch Bürgermeister Marcus Schaile.
Fotos: Pfalz-Express/fm
Germersheim – Alle Jahre wieder: Bürgermeister Marcus Schaile begrüßte am Samstag (Martiniwochenende) viele große und kleine Besucher zum Martinsumzug in Germersheim.
Der Germersheimer Umzug dürfte einer der größten in der Region sein – in den letzten Jahren waren regelmäßig an die 2.000 Besucher gekommen.
Mit von der Partie war auch in diesem Jahr die Martinsgans, die seit über zweieinhalb Jahrzehnten als heimlicher Star des Germersheimer Martinsumzugs gilt. Für die kleinen Gäste war es eine große Freude, dass man das Federvieh wieder in das Umzugsgeschehen mit eingebunden hatte.

Foto (Archiv): Stadt Germersheim
Auch der Himmel hatte ein Einsehen – es hatte „rechtzeitig“ aufgehört zu regnen. Und für zahlreiche Sondernheimer war der Germersheimer Martinsumzug eine Entschädigung: Ihr eigener Umzug war am Tag zuvor wegen Regens abgesagt worden.
Die Teilnehmer folgten St. Martin, der hoch zu Ross den Zug anführte, von der Stadthalle durch die Innenstadt zum Ludwigspark, wo die überlieferte Legende der Mantelteilung von den Kindern der städtischen Kindertagesstätte „Sterntaler“ als Martinsspiel umgesetzt wurde.
Musikalisch umrahmt wurde der Umzug von der Germersheimer Stadtkapelle. Am Ende der Veranstaltung wurden die Kinder dann traditionell mit einem leckeren „Weckmännchen“ belohnt.
Im Anschluss sorgten die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Germersheim mit tatkräftiger Unterstützung der Jugendfeuerwehr für die Verköstigung der Zuschauer. Von diesem Angebot wurde rege Gebrauch gemacht, die Besucher verweilten noch lange um das große Martinsfeuer.

Großes Martinsfeuer in der Festung.
Fotos (Archiv): Stadt Germersheim
Die Freiwillige Feuerwehr sorgte auch für einen reibungslosen Zugverlauf und für die Sicherheit der Teilnehmer. Dabei wurden sie vom DRK-Ortsverband Germersheim unterstützt.
Schaile richtete sein Grußwort am Ludwigstor auch an die vielen Helfer und Sponsoren, die es ermöglicht hatten, den Umzug auf diese Art und Weise zu verwirklichen. (red/cli)

Begehrtes Weckmännchen.
Foto: Pfalz-Express/fm

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