
Landrat Dr. Fritz Brechtel, Oberstleutnant Martin Hess und Bürgermeister Marcus Schaile haben der Spendendose eine gute Grundlage verpasst.
Fotos: Pfalz-Express/Licht
Germersheim – Mit einer großen Spendendose des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge haben sich der neue Kommandeur des Luftwaffenausbildungsbataillons in der Südpfalz-Kaserne, Oberstleutnant Martin Hess, und Bürgermeister Marcus Schaile in der Stadt auf den Weg gemacht.
Die erste Station führte in die Kreisverwaltung zu Landrat Dr. Fritz Brechtel. Dort wurde die Dose vom Kreischef schon einmal ordentlich mit einigen 50-Euro-Scheinen gefüttert. Bürgermeister Schaile sorgte dann ebenfalls für eine gute Polsterung der Sammeldose (beschriftet mit dem Aufdruck „Für Frieden in der Welt“).
Die Arbeit des Volksbunds sei enorm wichtig für die Angehörigen und Nachkommen der Gefallenen, sagte Brechtel. Oberstleutnant Hess war mit der Spende mehr als zufrieden und scherzte, an der Breite seines Lächelns könne man die Größe der Spendensumme erkennen.
Als nächstes klapperten Kommandeur und Bürgermeister die Germersheimer Einzelhändler ab, die sich meist recht spendenfreudig zeigten. Insgesamt kamen über 600 Euro zusammen.
Schon zuvor hatten Angehörige aller Kompanien des Bataillons in der Kaserne gesammelt. Die Sammlung selbst läuft noch bis zum 24. November. Die Soldaten werden auch außerhalb des Standorts, besonders in den Partnergemeinden, auf Sammeltour gehen. (cli)
Information
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist eine humanitäre Organisation. Er widmet sich im Auftrag der Bundesregierung der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. In seiner Obhut befinden sich heute 823 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,5 Millionen Kriegstoten.
Heute hat der Volksbund über 330 000 aktive Förderer sowie über eine Million Gelegenheitsspender und Interessierte. Mit ihren Beiträgen und Spenden, mit Einnahmen aus Erbschaften und Vermächtnissen sowie den Erträgen aus der jährlichen Haus- und Straßensammlung finanziert der Volksbund zu etwa 70 Prozent seine Arbeit. Den Rest decken öffentliche Mittel des Bundes und der Länder.
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