Landau – Der Löschwasserteich beim Geothermiekraftwerk Landau wird für heimische Tiere zur tödlichen Falle.
Immer wieder treiben tote Tiere – derzeit vier – an der Wasseroberfläche. Es sind möglicherweise Füchse, eventuell auch Katzen, die an der steilen Uferböschung aus glatter Folie in den auch für Menschen unzureichend gesicherten Teich gerutscht und langsam verendet sind.
Das berichtete die Bürgerinitiative Geothermie Landau. „Wie viele Tiere seit Inbetriebnahme des Löschteichs in den letzten Jahren hier verendet und untergegangen sind, ist derzeit noch nicht bekannt“, so Werner Müller, Vorsitzender der Bürgerinitiative.
Wie die Struktur-und Genehmigungsdirektion Süd berichtet, sei der Betreiber bestürzt: Man hatte die umherreibenden Tiere bei der täglichen Begehung für Moosbüschel gehalten. Der Betreiber selbst wundert sich, wie die Tiere in den Teich gelangen konnten und versprach, die Zaunanlage sofort zu prüfen und entsprechende Ausstiegshilfen und Schutznetze zu installieren. Ein Vertreter der zuständigen Behörde war am 25. Februar vor Ort.
„Gleichgültig und sorglos“
„Dieser Vorfall ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie Betreiber, Genehmigungsbehörden und die verantwortlichen Politiker offensichtlich mit nicht zu überbietender Gleichgültigkeit und Sorglosigkeit mit Tieren, der Umwelt und der Unversehrtheit von Menschen und deren Eigentum umgehen“, kritisiert Müller.
„Erst wenn besorgte Anwohner auf Missstände hinweisen, werden die Verantwortlichen aktiv bzw. tun zunächst so, als würden sie umgehend Abhilfe schaffen. Wir bleiben dran“, betont der BI-Vorsitzende.
Nachtrag:
Wie der Betreiber heute (26. Februar) erklärte, gehört das Grundstück mit dem Löschwasserteich nicht zum Geothermiekraftwerk. Der Teich musste gemäß Feuerwehrvorschrift angelegt werden, allerdings sei die Eigentümerin die Stadt Landau.
Man sei selbst entsetzt, erklärte ein Sprecher der Firma Geox, und habe sofort auf der Seite des Kraftwerks sämtliche Zäune überprüft und ergänzt. Zu den anderen Uferbereichen sei man nicht zugangsberechtigt.
Noch heute soll das weitere Vorgehen zum Schutz der Tiere geplant werden. (red/wm)

Nicht gesichert: Wenn Tiere zum Trinken an den Teich kommen, rutschen sie auf der glatten Plane hinein – und schaffen es nicht wieder heraus.

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Gehts eigentlich noch !!!!!!!!!! Was nimmt sich die Stadt noch alles raus….
Es wäre doch so einfach einen Zaun zu stellen ,der im Brandfall zu entfernen wäre . Das ist behördliche Tierquälerei ( Tiequälerei ist strafbar !!!!!)
Was passiert wenn da mal Kleinkinder reinfallen ?