Wörth – Zur Durchführung der Aktion Saubere Landschaft fanden sich bei sonnigem Wetter in Büchelberg, Maximiliansau, Wörth und Schaidt erneut zahlreiche Helfer ein. Mit viel Engagement wurden die Abfälle, die in den Grünanlagen und in der Landschaft abgelagert wurden, eingesammelt und beseitigt.
Bei reger Beteiligung fanden sich über 180 freiwillige und engagierte Helfer zu der Sammelaktion ein, davon etwa 100 in Wörth, 30 in Maximiliansau, 35 Personen in Büchelberg und 20 Aktive in Schaidt. Unter den Helfern waren auch wieder viele Kinder und Jugendliche, wie Kinder der Grundschule in Schaidt und Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr und des Jugendzentrums Büchelberg. Unterstützt wurden alle Helfer durch den städtischen Bauhof.
Nach Abschluss der Aktion konnten sich die Helfer mit einem Imbiss, der durch die Stadtverwaltung gereicht wurde, stärken und ihre Eindrücke austauschen. Die große Helferschar einerseits, ein Berg von über 35 cbm Müll andererseits sorgten für Licht und Schatten.
So kamen viele mehr oder weniger gut versteckte Dinge, die eigentlich weitgehend kostenlos und ordnungsgemäß entsorgt werden können, zum Vorschein.
Auto- und Traktorreifen (gehören zum Händler oder zur Deponie), volle Ölkanister und Autobatterien (nimmt der Händler entgegen), Kühlschränke, Fernseher, Bodenbeläge, Bauschutt, Grünabfälle und vieles andere wurde gesammelt, sortiert und wird nun umweltgerecht entsorgt.
Wo welche Dinge entsorgt werden können, ist dem Abfallkalender und der Umweltseite zu entnehmen, die regelmäßig im Amtsblatt veröffentlicht wird. Es sei schon unverständlich, wie sorglos mache Zeitgenossen ihre Abfälle in die Landschaft werfen und die Natur als Mülltonne missbrauchen würden, hieß es seitens der Stadtverwaltung. Umso erfreulicher sei, dass es noch viele Mitbürger gibt, die sich die Mühe machten und in vorbildlicher Weise der Umwelt zuliebe diesen Müll einsammelten. Bürgermeister Harald Seiter und die Ortsvorsteher bedanken sich bei allen Vereinen und Gruppen, die am „Dreck weg Tag“ wieder einmal große Einsatzfreude und Umweltbewusstsein gezeigt haben.

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Ich war auch als Helfer mit dabei…
Es ist eine Schande, welche Drecksäue ihren Abfall in der Natur entsorgen,
ob Reifen, Öl, oder Sprühdosen, oder Bauschutt.
Egal, Hauptsache raus in den Wald.
Und wenn ich mir so ansehe, wieviele Flächmänner im Straßengraben liegen, müsste eigentlich jeder 2. Besoffen hintern Steuer sitzen…
Armes Deutschland…