SÜW/Herxheim – In den nächsten Tagen erhalten alle Senioren in der Verbandsgemeinde Herxheim, die über 80 Jahre alt und noch nicht pflegebedürftig sind, Post, unterzeichnet von Landrätin Theresia Riedmaier und der Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Herxhein, Hedi Braun.
Sie werden darüber informiert, was es mit der Gemeindeschwester plus auf sich hat und welches Ziel mit dem Projekt verfolgt wird.
„Die kleinen Dinge des Alltags erleichtern.“
Die meisten Menschen möchten auch im Alter gerne so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung leben. Dieser Wunsch soll mit dem Modellprojekt Gemeindeschwester plus unterstützt werden. Menschen, die nicht pflegebedürftig sind, aber hier und da merken, dass sie nicht mehr alles problemlos meistern können, haben die Möglichkeit, sich kostenfrei und auf Wunsch zu Hause von der Fachkraft beraten zu lassen.
Die Gemeindeschwester plus
- berät und begleitet ältere Menschen, die noch keine Pflege brauchen, aber Unterstützung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt wünschen,
- ist Ansprechpartnerin für ältere Bürgerinnen und Bürger und ermittelt im Gespräch Wünsche, Sorgen und Bedarfe,
- kennt Hilfsmöglichkeiten, die den Alltag der Menschen erleichtern, damit sie so lange wie möglich im gewohnten Zuhause gut leben können. Das können sein: Hinweise auf mögliche Sturzgefahren und deren Beseitigungen, Tipps zur richtigen Ernährung oder aber der Aufbau eines Hausnotrufes,
- weiß, welche Freizeitangebote und Nachbarschaftshilfen es für Seniorinnen und Senioren in ihrer Wohnumgebung gibt und stellt den Kontakt her,
- hat ein offenes Ohr und unterstützt die Menschen, wenn diese Kontakt zu Freunden und Verwandten oder einfach nur Gesellschaft suchen,
- stellt bei Fragen rund um das Thema Pflege einen direkten Kontakt zum Pflegestützpunkt her.
Ansprechpartnerin für den Bereich Edenkoben, Herxheim und Offenbach ist Patricia Niederer, Telefon: 07276/ 989050 oder 0176/11989077

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