Frankenthal – Das Notruf-Telefon der Polizeiinspektion Frankenthal hatte heute Hochbetrieb. Mehrere Personen meldeten einen „Randalierer“ im 1. Obergeschoss des Rathauses.
Dort hatte eine Sachbearbeiterin des Sozilalamts im Bereich „Wohnraumsicherung“ ein Beratungsgespräch mit einem 30-jährigen Mann geführt.
Der Mann, ein guineischer Staatsangehöriger, hatte vom Sozialamt Geld gefordert. Da er aber seinen Wohnsitz nicht in Frankenthal hatte, verwies ihn die Mitarbeiterin an die Ausländerbehörde. Daraufhin rastete der Mann aus, zerschlug die Büroeinrichtung und schlug und trat die Sachbearbeiterin.
Ein 59-jähriger anderer Asylbewerber, der ebenfalls vor Ort war, habe sich zwischen den Angreifer und die Mitarbeiterin gestellt, um diesen aufzuhalten, so die Polizei. Auch ihn habe der wütende Mann verletzt, ebenso eine weitere Mitarbeiterin. Die Verletzungen des 59-jährigen Mannes stellten sich als schwerwiegender heraus als zunächst angenommen. Er musste stationär im Krankenhaus aufgenommen werden.
Einige Mitarbeiter des Sozialamts wurden psychologisch betreut.
Der Täter wurde schließlich festgenommen und auf der Polizeiinspektion vernommen. Er verweigerte dabei die Aussage. Der 30-Jährige ist bereits wegen anderer Gewaltdelikte polizeilich bekannt.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Frankenthal wurde der Beschuldigte beim Amtsgericht Frankenthal vorgeführt. Der Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft aufgrund bestehender Flucht- und Wiederholungsgefahr Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Daraufhin wurde der Mann in die Justizvollzugsanstalt Frankenthal eingeliefert. (red)

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Der gehört dort hin wo er her kommt. So etwas hat in Deutschland nichts zu suchen! Wer hier her kommt soll sich integrieren natürlich soll niemand seine Herkunft vergessen, aber man muss sich in die große Gemeinschaft einbringen und seinen Teil zum großen Ganzen beitragen. Wo sie hinzugehen haben wenn sie Geld brauchen wissen Sie, aber wissen diese Leute auch wie man sich Arbeit sucht? Hier zu leben heißt sich an Regeln zu halten denn ohne Regeln ist ein geordnetes Zusammenleben nicht möglich. Meiner Meinung nach sollte jeder der sich nicht an unsere Regeln der Gemeinschaft halten möchte wieder in das Land zurückkehrt aus dem er kommt. Das wir alle gemeinschaftlich und friedlich mit sämtlichen Kulturen zusammenleben können beweisen wir schon seit Jahren, aber bitte hier halten sich alle an die Regeln und deswegen funktioniert es.