
Quelle: dts nachrichtenagentur
Berlin – In Berlin hat am frühen Montagmorgen (1. April) der angekündigte 24-stündige Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) begonnen.
Seit 3:30 Uhr steht nach BVG-Angaben der Fahrbetrieb weitgehend still. Alle U- und Straßenbahnen sowie die meisten Busse sind von den Arbeitsniederlegungen betroffen.
Nur einige von Subunternehmern betriebene Buslinien fahren während des Warnstreiks komplett. Nicht bestreikt werden laut BVG die Berliner S-Bahn sowie der Regionalverkehr.
Zwischen dem Flughafen Tegel und dem S- und U-Bahnhof Jungfernheide wurde zudem ein unregelmäßiger Not-Shuttleverkehr eingerichtet. Die BVG warf der Gewerkschaft Verdi vor, den Tarifkonflikt zulasten der Fahrgäste auszutragen. Die Gewerkschaft hatte das letzte Angebot der Arbeitgeberseite als unzureichend zurückgewiesen.
Sie fordert unter anderem deutliche Gehaltserhöhungen für alle Beschäftigungsgruppen. In dem Tarifstreit gab es bereits im Februar einen mehrstündigen Warnstreik. Bei einem S treik im März standen zudem alle Busse der BVG still. Die Arbeitsniederlegungen am Montag sind allerdings die bisher umfangreichsten in dem Tarifkonflikt. (dts Nachrichtenagentur)

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