Sonntag 10.Mai 2026

Freie Wähler werben bei Weinbergfahrt für stärkere Unterstützung von Wirtschaft und Weinbau

21. Februar 2026 | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Landtagswahl RLP 2026, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Politik regional

V.li.: Lars Kairies, Philip Sprenger, Joachim Streit, Jasmin Awan, Martin Oswald, Alexander Schmurr, Anette Kloos.
Foto: Pfalz-Express

Neustadt – Mit einer politischen Weinbergfahrt unter dem Titel „Unsere Pfalz, unsere Zukunft – Wirtschaft & Weinbau“ haben die Freien Wähler am 14. Februar 2026 zu einer politischen Weinbergfahrt eingeladen.

Mit dabei waren unter anderem Spitzenkandidat Joachim Streit und mehrere Direktkandidaten.

Die Tour rund um Neustadt führte somit durch eine zentrale Weinbauregion des Landes und bot Gelegenheit zum Austausch mit Winzern, Landwirten und weiteren Akteuren vor Ort.

Im Mittelpunkt standen die aktuellen Herausforderungen für Weinbau, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Tourismus in Rheinland-Pfalz. Thematisiert wurden steigende Produktionskosten, zunehmende regulatorische Anforderungen und wirtschaftliche Unsicherheiten, mit denen viele Betriebe konfrontiert sind. Die Freien Wähler betonten die Bedeutung dieser Branchen für Wirtschaftskraft, Kulturlandschaft und regionale Identität.

Armin Lutzke (Germersheim) fasste die Eindrücke der Fahrt zusammen: Landwirtschaft und Weinbau, ebenso wie Waldbau und Tourismus, seien tragende Säulen der wirtschaftlichen Struktur des Landes und müssten in politischen Entscheidungsprozessen stärker berücksichtigt werden.

Auch mehrere Direktkandidaten schilderten ihre Eindrücke. Martin Oswald (Wahlkreis 49), selbst Landwirt und Winzer, verwies auf die wirtschaftliche Belastung vieler Betriebe und die wachsende Diskrepanz zwischen Erlösen und Kosten. Vor allem kleinere und mittelständische Unternehmen stünden unter erheblichem Druck.

Anette Kloos (Wahlkreis 51) stellte die Sorgen der Winzer und Landwirte in den Vordergrund. Neben der landschaftlichen Bedeutung gehe es vor allem um verlässliche Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Perspektiven für die Betriebe.

Ein weiterer Halt führte die Gruppe nach Hambach, unweit des Hambacher Schloss. Dort unterstrich Philip Sprenger (Wahlkreis 43) den Wert des direkten Austauschs. Der Dialog vor Ort zeige deutlich, wie groß der Handlungsbedarf im Weinbau sei und dass praxisnahe Lösungen gefragt seien.

Zum Abschluss äußerte sich Spitzenkandidat Joachim Streit zur Zielsetzung der Veranstaltung. Die Freien Wähler setzten auf eine Politik des Zuhörens und des Dialogs. Anliegen aus den Regionen sollten stärker in den politischen Prozess eingebracht werden. Ziel sei es, wirtschaftliche Stabilität, funktionierende Betriebe und eine lebenswerte Heimat langfristig zu sichern.

Auch medial findet die Weinbergfahrt Beachtung: Die ZDF-Nachrichtensendung „heute“ will am Abend um 19 Uhr über den Wahlkampf in Rheinland-Pfalz berichten und dabei auch Eindrücke der Veranstaltung aufgreifen. Die Weinbergfahrt verdeutlichte laut der Freien Wähler die enge Verbindung zwischen regionaler Wirtschaft, Kulturlandschaft und politischen Rahmenbedingungen und die Bedeutung eines kontinuierlichen Austauschs zwischen Politik und Praxis.

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