Samstag, 02. Juli 2022

Bundestagswahl: Steffen Weiß aus Wörth kandidiert für Freie Wähler

20. Mai 2021 | Kategorie: Bundestagswahl 2021, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Politik regional

Steffen Weiß
Foto: v. privat

Wörth – Steffen Weiß aus Wörth zur Bundestagswahl für den Wahlkreis 211 (Südpfalz) für die Freien Wähler an.

Die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag findet am 26. September 2021 statt. In seiner Bewerbungsrede betonte der 47 Jahre alte Vater von drei Teenagertöchtern, dass die Freien Wähler nicht nur seit Jahrzehnten in den Kommunen und ab kommender Woche im Landtag sondern auch im Bundestag „die richtige Antwort auf viele aktuelle Fragen“ seien.

Steffen Weiß hat eine umfassende Ausbildung und Berufserfahrung im Bereich Sicherheit, ist in der Kommunalpolitik aktiv als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, seit knapp 20 Jahren Prüfungsausschussvorsitzender bei der IHK und seit 6 Jahren Schulelternsprecher.

Bei der Landtagswahl im März konnte er im neu gebildeten Wahlkreis 52 „Wörth“ ein eindrucksvolles Ergebnis erzielen. In der Region bekannt ist er zudem für sein Engagement zum Bau der zweiten Rheinbrücke. Er hatte das „Aktionsbündnis Zweite Rheinbrücke“ gegründet und die Demos auf der Brücke organisiert.

Zu seiner Kandidatur sagte Weiß dem Pfalz-Express: „Der neue und zusätzliche Wahlkreis 52 zur Landtagswahl war für alle Parteien und Kandidaten eine Herausforderung. Die große Zustimmung hat mir aber gezeigt, dass die Wähler nach wählbaren Optionen suchen. Der Bundestagswahlkreis 211 „Südpfalz“ fasst nun die vier Landtagswahlkreise 49 bis 52 zusammen. Im Wahlkreis gibt es viele FWGen, Wählergruppen, Aktive Bürger und Freie Wähler – und viele, die diesen bei Kommunalwahlen ihre Stimme geben.“

Die Partei Freie Wähler ist eine eigenständige Organisation, die aber für eine erfolgversprechende Wahlteilnahme im Grunde unverzichtbar, sei Weiß, „denn die Regelungen und Gesetze wurden von den etablierten Parteien auf ihre eigenen Strukturen und Bedürfnisse ausgerichtet. Die separate Struktur, auch wenn sie häufig personenidentisch ist, ermöglicht aber den lokalen Wählergruppen maximale Selbst- und Eigenständigkeit, egal ob bei politischen Themen oder in finanzieller Hinsicht. Ich wünsche mir, dass wir das vorhandene Stimmenpotenzial der Freien Wähler in der Südpfalz erschließen können.“

Politik für die Menschen und für die Kommunen, mit Bodenhaftung und Praxistauglichkeit brauche man nicht nur im Mainzer Landtag, wo die Fraktion der Freien Wähler am Dienstag ihre Parlamentsarbeit aufgenommen haben, sondern auch im Bundestag.

Auch in Brandenburg und Bayern sind Freien Wahler bereits im Landtag, in Bayern sogar Teil der Staatsregierung. „Für die Bundestagskandidatur sind daher auch keine Unterstützungsunterschriften erforderlich. Am 5. Juni wird der Landesverband Freie Wähler Rheinland-Pfalz in Koblenz die Landesliste für die Bundestagswahl aufstellen“, so Weiß. (red)

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