Wiesbaden – Der Begriff „Flüchtlinge“ ist zum Wort des Jahres 2015 gekürt worden. Das teilte die Gesellschaft für deutsche Sprache am Freitag in Wiesbaden mit.
Auf den zweiten Platz landete demnach „Je suis Charlie“, gefolgt vom Begriff „Grexit“. Auf den weiteren Plätzen landeten „Selektorenliste“, „Mogel-Motor“, „durchwinken“, „Selfie-Stab“, „Schummel-WM“, „Flexitarier“ und „Wir schaffen das“.
Wie in den vergangenen Jahren wählte die Jury, die sich aus dem Hauptvorstand der Gesellschaft sowie den wissenschaftlichen Mitarbeitern zusammensetzt, aus diesmal rund 2.500 Belegen jene zehn Wörter und Wendungen, die den öffentlichen Diskurs des Jahres wesentlich geprägt und das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben sprachlich in besonderer Weise begleitet haben. (dts Nachrichtenagentur)
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