Sonntag, 26. September 2021

Unwort des Jahres 2016 ist „Volksverräter“

10. Januar 2017 | Kategorie: Nachrichten, Panorama
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Darmstadt  – Der Begriff „Volksverräter“ ist zum Unwort des Jahres 2016 gekürt worden.

Das teilte die Jury, die aus vier Sprachwissenschaftlern und einem Journalisten besteht, am Dienstag in Darmstadt mit.

Die Einigung auf ein konkretes Wort sei in diesem Jahr schwer gefallen, doch die Einsendungen hätten gezeigt, „dass sich der Großteil öffentlicher Sprachkritik gegen einen diffamierenden Sprachgebrauch im Themenfeld Migration richtet“.

Der Begriff „Volksverräter“ sei ein Unwort, weil es ein „typisches Erbe“ von Diktaturen, unter anderem der Nationalsozialisten sei.

Für das Jahr 2016 seien 594 verschiedene Wörter eingeschickt worden, von denen circa 60 den Unwort-Kriterien der Jury entsprechen. Die Jury habe insgesamt 1.064 Einsendungen erhalten.

Die zehn häufigsten Einsendungen insgesamt, die allerdings nicht sämtlich den Kriterien der Jury entsprachen, waren postfaktisch (48), Populismus/Rechtspopulismus (38), (bedauerlicher) Einzelfall (21), Gutmensch (18), (Flüchtlings-)Obergrenze (17), Flüchtlingsdeal (15), Biodeutscher/biodeutsch (14), Umvolkung (12), Wir schaffen das! (11) und eine Armlänge/eine Armlänge Abstand (10).

(dts Nachrichtenagentur)

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6 Kommentare auf "Unwort des Jahres 2016 ist „Volksverräter“"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Der Riss durch die Gesellschaft wegen der VOLKSVERRÄTER-Politik von Merkel & Co kann man hier erkennen :

    http://www.focus.de/politik/deutschland/focus-online-umfrage-wenn-am-sonntag-bundestagswahl-waere-wen-wuerden-sie-waehlen_id_6467621.html

    AfD ……….. 71%!

    Weiter so!
    😉

    • Johannes Zwerrfel sagt:

      Nein Joe,
      diese Umfrage ist nicht „realistisch und repreasentativ“.
      Sondern ein interessantes Blitzlicht der Netz-User.

  2. Oskar sagt:

    Auch wenn’s rechtes Wunschdenken ist, ich gönn’s Ihnen…

    Auch würde ich Ihnen vier Jahre Regierungsbeteiligung dieser Schaumschläger gönnen.
    Vier Jahre Selbstzerfleischung, herrlich.
    Petry gegeg Höcke gegen Poggenburg gegen Storch gegen Gauland gegen Pretzell gegen Meuthen usw.
    Es reicht ja schon in Stuttgart zuzusehen, und da regieren sie ja noch nicht mal mit.

    Volksverräter und Lügenpresse zu schreien macht noch lange keinen guten Politiker. Es sind Populisten ohne Substanz.

    Nach diesen vier Jahren würden sämtliche Altparteien gestärkt zur nächsten Bundestagswahl antreten können.

    Focus lesen…. Weiterträumen!

    😉

  3. Johannes Zwerrfel sagt:

    Einmal jährlich, meist im Oktober, gibt Bundeskanzlerin Merkel bekannt, abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben zu wollen. Das war schon 2015 so, und auch im vergangenen Jahr. Nach der dramatischen Silvesternacht 2015 teilte sie zudem mit, dass sich solche Straftaten auch auf laufende Asylverfahren auswirken müssten, und die Täter mit der vollen Härte des Gesetzes bestraft würden:

    Oktober 2015: „Merkel fordert schnellere Abschiebung abgelehnter Asylbewerber“
    http://www.stern.de/politik/deutschland/fluechtlingskrise–merkel-fordert-schnellere-abschiebung-abgelehnter-asylbewerber-6503556.html

    Oktober 2016: „Merkel will abgelehnte Asylbewerber konsequent abschieben“
    https://www.merkur.de/politik/merkel-will-abgelehnte-asylbewerber-konsequent-abschieben-zr-6842595.html

    Januar 2017: „Angela Merkel: Wer abgelehnt wird, muss unser Land verlassen“
    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/sylpolitik-angela-merkel-fluechtlinge-abschiebung-integration-dbb-jahrestagung

    Die oberste Volksvertreterin, die ihrer Aufgabe gerecht wird? Mitnichten. Denn passiert ist seither nichts. Weder finden tatsächlich Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber statt; von weniger als 40 Ausreisepflichtigen einmal abgesehen, die man mit großem Tamtam in einen Flieger setzte. Noch wurden die Täter von Silvester 2015 so bestraft, wie von Merkel angekündigt. Im Gegenteil wurden die wenigen straffälligen Asylbewerber, die vor Gericht landeten, meist auf Bewährung freigelassen und verblieben in Deutschland.

    Nun kürte eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) das „Unwort“ des Jahres: „Gutmensch“ aus 2015 wurde von „Volksverräter“ in 2016 abgelöst. Nicht nur, dass sich hier eine Gesellschaft zur Sprachpolizei aufschwingt, das gekrönte Unwort geht am Ziel, wenn auch nur knapp, vorbei. Denn das eigentliche „Unwort“ sollte unserer Meinung nach nicht Volksverräter, sondern „Volksvertreter“ sein. Denn am Beispiel Merkel ist klar definierbar, was dieses Wort denen bedeutet, die als solche bezeichnet werden: Nichts!

    https://www.facebook.com/alternativefuerde/photos/a.542889462408064.1073741828.540404695989874/1356676677696001/?type=3&theater

  4. Achim sagt:

    Ach Oskarchen, nimm deine Blechtrommel und verschwinde unter den Tisch.
    Man sieht ja regelrecht dein Gesabber beim Schreiben vor dem geistigen Auge.
    Beruhige dich und geh im Herbst FRAU DR. ANGELA MERKEL wählen.
    Wenns schee macht…

  5. Oskar sagt:

    Niedlich, wie sich ein „besorgter Bürger“ tatsächlich mal nicht nur um sein eigenes Wohlergehen sorgt sondern auch um das seiner Kritiker 😉

    Und ich kann dich beruhigen Achimchen, um Gegner der AfD zu sein muss man nicht automatisch Fan von Merkel sein…

    Noch schlimmer als die oben genannte, sich selbstzerfleischende Parteispitze unserer 70%-Partei, finde ich im Übrigen die hinter diesen Kaspern herhechelnde Meute.

    Die, die oben stehen, verzapfen ihren Müll nur, weil sie machtgeil sind und es in keiner anderen Partei zu was gebracht haben. Die, die hinterherhecheln glauben deren Müll.

    In diesem Sinne,
    nicht hinterherzuhecheln macht tatsächlich schee…

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