Mittwoch, 28. Juli 2021

Finanzminister: Griechenland gibt Anlass für Optimismus

17. März 2018 | Kategorie: Nachrichten, Politik

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Anders als sein Vorgänger Wolfgang Schäuble (CDU) hält es der neue Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) gegenüber Griechenland nicht für nötig, den Zuchtmeister zu geben, um die Regierung in Athen auf Reformkurs zu halten.

„Es sieht so aus, dass die griechische Regierung und die Bürgerinnen und Bürger diesen Kurs eingeschlagen haben“, sagte Scholz der „Süddeutschen Zeitung“. „Darüber werden wir miteinander im Gespräch bleiben.“

Athen wird voraussichtlich im August das Kreditprogramm beenden. Dann soll auch entschieden sein, ob die Euro-Kreditgeber dem Land großzügige Schuldenerleichterungen gewähren. Scholz ließ offen, ob er Schuldenerleichterungen zustimmt. „Wir müssen die weitere Entwicklung abwarten“, sagte er.

Athen hat 320 Milliarden Euro an Krediten an die Euro-Staaten zurückzuzahlen. (dts Nachrichtenagentur)

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5 Kommentare auf "Finanzminister: Griechenland gibt Anlass für Optimismus"

  1. Steuerzahler sagt:

    Und was ist mit den 57 Milliarden Target2-Schulen die Griechenland bei uns hat? (statista.de)
    Die GROKO wird uns vollends ruinieren.

    • familienvater sagt:

      Lieber Steuerzahler,
      der Mehrzahl der deutschen Steuerzahler wurde durch die EU-besoffenen aus Politik, Wirtschaft, Banke, Medien, Gewerkschaften und der Kirchen die Kritikfähigkeit aus den Gehirnen gesäuselt. Sie merken in ihren Hamsterrädern mit den Puschel-Scheuklappen nicht, daß sie ihr eigenes selbstgewähltes Sklavendasein durch unermessliche Schulden auf ihre Nachkommen finanzieren.
      Uns geht es doch in DE so gut, daß sich die meisten von Target2 gar nicht erschrecken können, da sie das Ausbeutungssystem nicht kennen oder auch nicht kennen wollen.
      Da hilft es auch nicht, wenn Herr Prof. Sinn (…Sinn wer?) seit Jahren darauf hinweist, daß der Target2 Saldo von derzeit knapp 900.000.000.000,– EUR deutsche Kredite sind, die Deutschland niemals von den Schuldnerländern zurückbekommt.

  2. GGGGGGKKKKKEEEE sagt:

    „Athen hat 320 Milliarden Euro an Krediten an die Euro-Staaten zurückzuzahlen.“

    Ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt: Griechenland hat NOCH NIE Schulden zurückgezahlt.
    Scholz stimmt den Steuerzahler hier auf riesige Verluste wegen der rechtswidrigen Griechenlandkredite ein. Die Schlangen vor den Tafeln werden noch länger werden.

    • familienvater sagt:

      Griechenland – Teil des Byzantischen Reiches war ca. 450 Jahre durch d. Osmanen unterjocht und versklavt bzw. neudeutsch „geschützt“, wie auch Armenier, der ganze Balkan u. heute noch Kurden, Jesiden usw. u. demnächst wieder die Europäer, die mit wachsender Begeisterung in vorauseilendem Gehorsam von ihren Appeasment-Popolitikern dem Sultan an der hohen Pforte als Tribut geopfert werden. Dass Griechenland nach 450 Jahren Ausbeutung mit Kinderernten für die Janitscharen u. den Harem der Herrschenden wenig mit dem philhellenischen Ideal der europäischen Eliten gemein hat, ist verständlich. Daran konnte auch das Königexperiment der Bayern durch Otto I. von 1832-62 auf dem Königstron in Athen nichts ändern. Die GR haben heute noch ein Parlamentsgebäude u. die Bayern waren damals fast bankrott.

    • familienvater sagt:

      Hallo GGGGGGKKKKKEEEE,

      ergänzend möchte ich noch auf die Lateinische Münzunion, die eine Währungsunion war und damit Vorläufer und Blaupause des Euro ist, hinweisen. Sie bestand von 1865-1914 bzw. 1926 zwischen Frankreich, Belgien, Italien und Schweiz. Spanien, Griechenland, Rumänien, Österreich-Ungarn, Bulgarien, Serbien, Montenegro und Venezuela u.a. gehörten auch dazu bzw. schlossen sich an.
      Griechenland heizte die die Inflation mit wertlosem Papiergeld an, das z.B. in Italien zum Kauf von Gold u.a. Werte verwendet wurde.
      siehe auch die Welt:
      „Geld Lateinische Münzunion Schon 1908 tricksten die Griechen beim Geld
      Von Konrad Putzier | Veröffentlicht am 30.07.2012 “
      Passt doch genau auf die EU und den Euro von heute!
      Ist aber den EU-Popolitikern gegenüber ihren Völkern schnurz!

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