Dienstag, 25. September 2018

Feuer in Landauer Kfz-Werkstatt

12. Juli 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau, Regional

Lichterloh brannte die Halle der Werkstatt.
Foto: Feuerwehr Landau

Landau  – Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Donnerstagnachmittag zu einem Brand in einer Landauer Kfz.-Werkstatt in der Hainbachstraße. Es entstand laut Polizei erheblicher Sach- und Gebäudeschaden. Eine Person wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Hainbach- und Horststraße waren eine Zeit lang gesperrt.

Um kurz vor 14 Uhr hatten mehrere Anrufer bei der Polizei Landau und der Integrierten Leitstelle Landau den Brand in der KFZ-Werkstatt gemeldet.

Mehr als 60 Einsatzkräfte mussten schließlich den ausgedehnten Brand mehrerer Kraftfahrzeuge innerhalb einer Werkstatthalle löschen.

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte ein Auto in der Werkstatt-Halle“, sagt Einsatzleiter Michael Bumb. Der Brand sei sofort von mehreren Trupps unter Atemschutz sowohl in der Halle selbst als auch über den Teleskopgelenkmast unter Anderem mit Schaummittel bekämpft worden.

Eine Ausbreitung auf den angrenzenden Verwaltungstrakt und angrenzende Firmengebäude konnte verhindert werden. Rund eine Stunde nach der Alarmierung meldete der Einsatzleiter „Feuer unter Kontrolle“, trotzdem zogen sich die Nachlöscharbeiten bis in die Abendstunden.

„Zahlreiches Dämmmaterial musste entfernt und das Dach an zwei Stellen geöffnet werden, um letztendlich alle Glutnester ablöschen zu können“, erklärt Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer. Dabei mussten alle Arbeiten aufgrund der teils starken Rauchentwicklung unter Atemschutz ausgeführt werden.

„Aufgrund des personalintensiven Einsatzes wurden neben der Einheit Stadt auch Atemschutzgeräteträger aus den Ortsteilen der Stadt sowie der gemeinsame Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau hinzugezogen“, erläutert Bumb weiter.

Darüber hinaus war im Umfeld der Einsatzstelle der Gerätewagen Messtechnik im Einsatz. „Vorsorglich wurden Firmen und Anwohner in der Nachbarschaft gebeten, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten“, so Hargesheimer, der auf die Nachfrage von Nutzern der sozialen Medien, wieso die Warnapp KATWARN nicht ausgelöst worden sei, erklärt: „Da die Rauchausbreitung lokal begrenzt war und es durch die Wetterlage keine große Ausbreitung gab, konnten wir auf KATWARN verzichten“.

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren bis 19:30 Uhr im Einsatz. Eine Person wurde vorsorglich zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Über die Schadenshöhe und die Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. Zur Feststellung der Brandursache wird ein Sachverständiger hinzugezogen. (bhi)

Quelle: Feuerwehr Landau

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