Mittwoch, 16. Oktober 2019

Brand einer Dachfläche im Gewerbegebiet: Feuerwehr Landau war intensiv gefordert – Brandursache nun geklärt

12. April 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau
Foto. red

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Landau. Die Feuerwehr Landau wurde am Montagabend kurz vor 22 Uhr zu einer Rauchentwicklung in das Gewerbegebiet Im Grein gerufen.

Bei der ersten Erkundung konnten die Einsatzkräfte feststellen, daß im verschlossenen Gebäude die Zwischendecke brannte.

Mit mehreren Trupps unter Atemschutz konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf die weiteren Gebäudeteile verhindert werden.

Mehrere Gasflaschen mussten gekühlt und in Sicherheit gebracht werden. Personen waren nicht in dem Gebäude.

Da sich das Feuer in der Isolierung des Flachdachs befand, mussten die Einsatzkräfte – immer noch unter Atemschutz – in mühsamer Feinarbeit an verschiedenen Stellen die Dachhaut und die Fassade öffnen, um an die Brandnester zu kommen.

Die Dachkonstruktion wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das THW wurde zur Beratung und zum Verschließen des Gebäudes hinzugerufen, das DRK stellte eine Bereitschaft zur Sicherung der Feuerwehrleute.

Die Feuerwehr war mit 64 Kräften aus Landau, Godramstein und Wollmesheim vor Ort, die Einheit Nußdorf stellte die Bereitschaft in der Feuerwache, die Feuerwehr Herxheim war mit dem gemeinsamen Gerätewagen-Atemschutz ebenfalls vor Ort.

Die Einsatzbereitschaft konnte die Feuerwehr Landau wieder um kurz vor 2 Uhr herstellen. (red)

Nachtrag vom 13. April:

Von der Staatsanwaltschaft Landau wurde zur Feststellung der Brandursache ein Brandsachverständiger beauftragt.

Es konnte festgestellt werden, dass es in der Holzkonstruktion des Flachdachs eines eingeschossigen Vorbaus zu einem Schwelbrand gekommen war, der sich im Laufe von Stunden zu einem Gebäudebrand entwickelt hat.

Vor dem Brand wurden über Tag auf dem Flachdach des Anbaus Sanierungsarbeiten durchgeführt, wobei auch Gasbrenner benutzt wurden. Vermutlich hat ein Funke oder sogenannte Strahlungshitze im Dachgebälk des komplett in Holzständerbauweise errichteten Gebäudes zu dem Schwelbrand geführt.

Die Arbeiten auf dem Flachdach wurden von Arbeitern eines renommierten Fachbetriebs durchgeführt. Ob das Gebäude saniert werden kann, ist aufgrund der Bauweise fraglich. Der Schaden dürfte in Millionenhöhe liegen. (pol)

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