
Foto: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Nach der jüngsten Steuerschätzung fordert der Vizechef der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Theurer, eine Entlastung der Bürger – notfalls per Gerichtsbeschluss.
Bereits vor der Bayernwahl habe Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die komplette Abschaffung des Solidaritätszuschlags angekündigt, was aber von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) abgelehnt worden sei.
Den Steuerentlastungs-Ankündigungen müssten nun aber „endlich Taten folgen“, sagte Theurer dem „Handelsblatt“. „Denn die gute Wirtschaftslage mit Rekordüberschüssen in den öffentlichen Haushalten bietet beste Voraussetzungen für ein schnelles und komplettes Soli-Aus.“ Ansonsten setzten sich CDU und CSU dem Vorwurf der Wählertäuschung vor wichtigen Wahlen aus.
Scharfe Kritik äußerte Theurer in diesem Zusammenhang an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). „Mit ihrem offensichtlichen Führungs- und Entscheidungsversagen lässt Frau Merkel Steuerzahler und mittelständische Personengesellschaften im Regen stehen“, sagte der FDP-Politiker.
Trotz aller Ausreden der Großen Koalition werde die FDP daher „die komplette Abschaffung des Soli durchsetzen – notfalls vor Gericht“, so Theurer. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Forderungen nach Abschaffung des Solidaritätszuschlags für den Aufbau Ost eine klare Absage erteilt. „Wenn ich auf ...
Berlin – Die FDP im Bundestag rechnet mit einem Ende der Zeitumstellung auf europäischer Ebene: „Ich bin sicher, dass die Zeitumstellung in ...
Berlin – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) beharrt darauf, den Solidaritätszuschlag als künftigen Bestandteil der Einkommensteuer dauerhaft zu erhalten. „Ich halte das weiterhin ...
Berlin – Vor Beginn der ersten Jamaika-Sondierungsgespräche am Mittwoch hat der FDP-Vorsitzende Christian Lindner eine rote Linie in der Steuerpolitik definiert. Die ...
Berlin – Die Polizei hat nach den Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) umfangreiche Möglichkeiten, im Zuge der Coronavirus-Krise behördliche Anweisungen wie ...
Berlin – Die Bundesregierung hat die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für den Großteil der Bundesbürger auf den Weg gebracht. Das Kabinett fasste am ...
Ankara – Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu wollen sich gemeinsam für eine Beteiligung der Nato am Kampf gegen ...
Der frühere Ministerpräsident von Hessen, Roland Koch (CDU), hat scharfe Kritik am Zustand seiner Partei und am politischen Wirken von Bundeskanzlerin Angela ...
Berlin – Angela Merkel fühlt sich der Flüchtlingskrise weiterhin gewachsen. „Die Bundeskanzlerin hat die Lage im Griff, auch die gesamte Bundesregierung“, sagte ...
Berlin – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich zur Burka-Debatte geäußert. „Aus meiner Sicht hat eine vollverschleierte Frau in Deutschland kaum eine ...
Berlin – CDU-Vize Julia Klöckner hat der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihr Vertrauen im Namen der Union ausgesprochen. „Wir sind wirklich ...













Für Politiker aller Couleur scheint nie zu gelten, was für den normalen Bürger gilt: ich kann nur soviel Geld ausgeben, wie vorhanden ist, und ich kann es nur einmal ausgeben.
Der „Soli“ wurde im Zusammenhang mit der Deutschen Einheit eingeführt und hat sich längst überholt. Die förderwürdigen Regionen liegen längst nicht mehr überwiegend im Osten. Der „Soli“ ist zu einer bequemen Sondersteuer des Bundes geworden. Die Kanzlerin begeht Wortbruch am Wähler, falls sie diese im Ursprung als befristet vorgesehene Sondersteuer nicht endlich abschafft. Aber das ist ja nichts Neues. Wir schaffen das ja… Ich bin nur noch gespannt, wie die nächste „befristete“ Sondersteuer heißen wird.
keine bange, der soli wird zusammen mit der sektsteuer abgeschafft (also wahrscheinlich nie).
Die Schaumweinsteuer wurde 1902 vom Reichstag zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsflotte eingeführt, weil „bei einer so starken Steigerung der Ausgaben für die Wehrkraft des Landes auch der Schaumwein herangezogen werden muß.“
Prost !