Montag, 24. Juni 2024

Europa im Fokus: Manfred Weber unterstützt Martin Brandl und Christine Schneider bei CDU-Veranstaltung in Rheinzabern

27. Mai 2024 | Kategorie: Kommunalwahl 2024, Kreis Germersheim, Politik regional, Regional

V.li.: Christine Schneider, Manfred Weber, Martin Brandl, Daniel Caspary.
Foto: Pfalz-Express/Rolf H. Epple

Rheinzabern – Am 25. Mai 2024 versammelten sich in Rheinzabern prominente CDU-Politiker, um unter dem Motto „Zusammen Zukunft schaffen“ über die Zukunft Europas und auch der Region zu diskutieren.

Zu den geladenen Rednern gehörten der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, Manfred Weber, die Europaabgeordnete Christine Schneider, die zum Gespräch eingeladen hatte, der Europaabgeordnete Daniel Caspary und der CDU-Landratskandidat für den Kreis Germersheim, Martin Brandl, der auch die Idee für die Veranstaltung hatte.

Geeintes Europa für Frieden und Wachstum

Foto: Pfalz-Express/Rolf H. Epple

Die zentrale Botschaft der Veranstaltung war klar: Dauerhafter Frieden und wirtschaftliches Wachstum sind nur in einem geeinten Europa möglich. Martin Brandl betonte die Bedeutung eines Europas der Regionen und regionaler Identitäten. Er verwies darauf, dass auch kommunale Vertreter diese Werte verkörperten. Unterstützung erhielt Brandl von Dietmar Seefeldt, dem Landrat des Landkreises Südliche Weinstraße, und Lena Dürpholt, der hauptamtlichen Beigeordneten der Stadt Landau.

Zusammenhalt in der EU

Foto: Pfalz-Express/Rolf H. Epple

Manfred Weber unterstrich die Bedeutung des Zusammenhalts in der Europäischen Union. Er betonte, dass alle politischen Kräfte die EU unterstützen sollten. Nur die AfD wolle aus der EU austreten, während selbst rechtspopulistische Parteien wie die von Le Pen und Salvini nicht für einen Austritt plädierten. 

Bürokratieabbau und Landwirtschaft

Foto: Pfalz-Express/Rolf H. Epple

Den Gedankenaustausch hatte Christine Schneider, MdEP, eröffnet. Sie wurde vor fünf Jahren in das Europa-Parlament gewählt und begleitet das Amt der parlamentarischen Geschäftsführerin in der CDU/CSU-Gruppe.

Als geborene Südpfälzerin freute sie sich, „meinen Chef im Parlament, Manfred Weber, begrüßen zu können.“ Weber kommt aus Niederbayern und legte auf seiner Wahlkampftour einen Stopp im Wahlkreis von Schneider ein.

Schneider sprach sich unter anderem für den Bürokratieabbau in der Landwirtschaft aus. Manfred Weber ging noch weiter und versprach, dass ein normaler und mittelgroßer Landwirtschaftsbetrieb in Deutschland nie wieder einen Prüfer von der EU sehen werde. Der Abbau von Bürokratie wurde als ein wichtiger Schritt hervorgehoben, um die Landwirte zu entlasten und die Effizienz zu steigern.

Frieden und Sicherheit in Europa

Foto: Pfalz-Express/Rolf H. Epple

Weber zeigte sich besorgt über die aktuellen geopolitischen Entwicklungen und betonte, wie traurig es sei, dass man heutzutage nicht mehr sagen könne, dass es keinen Krieg in der EU gebe, da nun wieder  Krieg herrsche. Er kritisierte die AfD scharf dafür, dass sie im Gegensatz zu anderen rechten Parteien im EU-Parlament Putin unterstütze.

Auch ein Thema, das alle EU-Staaten umtreibt, thematisierte Weber. „Wir haben ein zentrales Problem in Europa: die Migration. Über 60 Prozent der Migranten sind illegal eingereist, deshalb müssen wir, die EU-Staaten und nicht die Schlepper- und Schleuserbanden, schon an den EU-Außengrenzen entscheiden, wer in die EU darf.“ Es gelte, eine Balance zu finden zwischen Hilfsbereitschaft und Kontrolle.

Unterstützung für Martin Brandl

Foto: Pfalz-Express/Rolf H. Epple

Dietmar Seefeldt rief zur Wahl von Martin Brandl auf, um unbedingt eine Stichwahl gegen die AfD zu verhindern. Eine solche Stichwahl würde dem Ansehen des Kreises Germersheim sehr schaden, so Seefeldt.

Brandl selbst hob die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Südpfalz über alle kommunalen Ebenen hinweg hervor und betonte, dass der Kreis Germersheim mitten im Herzen Europas liege. Die CDU werde sich weiter für ein geeintes und starkes Europa einsetzen, so Brandl.

Foto: Pfalz-Express/Rolf H. Epple

 

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