Eineinhalb Jahre veganes Café „Ich bin so frey“ – Inhaber Margit und Reinhold Frey spenden für geplantes stationäres Hospiz

19. Dezember 2017 | Kategorie: Landau
Margit und Reinhold Frey überreichten eine Spende in Höhe von 250 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“, Oberbürgermeister Thomas Hirsch (l.). Foto: Pfalz-Express/Ahme

Margit und Reinhold Frey überreichten eine Spende in Höhe von 250 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“, Oberbürgermeister Thomas Hirsch (l.).
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau. Seit eineinhalb Jahren betreiben Margit und Reinhold Frey in der oberen Marktstraße in Landau ein veganes Café.

Das „Ich bin so frey“ hat sich etabliert: Das Ehepaar freut sich über einen festen Kundenstamm sowie zahlreiche Interessierte, die die veganen Speisen, die Margit Frey selbst zubereitet, genießen. Zum Jahresende spenden die Freys an verschiedene regionale und überregionale soziale Projekte – unter anderem an den Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“.

In seiner Funktion als Fördervereinsvorsitzender nahm Oberbürgermeister Thomas Hirsch die Spende in Höhe von 250 Euro entgegen. „Ich möchte Margit und Reinhold Frey in doppelter Hinsicht danken“, sagte der OB. „Sie haben ein Café mit Alleinstellungsmerkmal geschaffen und bereichern mit ihrer Idee, ausschließlich frische und vegane Speisen in Bio-Qualität anzubieten, die Gastronomie in unserer Innenstadt.

Für ihren Mut, nach dem Berufsleben den eigenen Traum zu verfolgen und den Weg in die Selbständigkeit zu wagen, werden sie von ihren zahlreichen Gästen belohnt.“ Gleichzeitig bedanke er sich bei den Inhabern des „Ich bin so frey“ für deren Bereitschaft, das im Bau befindliche stationäre Hospiz für Landau und die Südliche Weinstraße zu unterstützen.

„Die Spendenbereitschaft für diese so wichtige Einrichtung, die eine Versorgungslücke nicht nur für Landau, sondern für die gesamte Region schließt, ist riesig“, betonte der Stadtchef. „Mein Dank gilt allen Spendern, die das geplante Hospiz bislang mit insgesamt mehr als 750.000 Euro unterstützt haben.“

Das stationäre Hospiz entsteht derzeit auf dem Gelände des Landauer Bethesda. Nach ihrer Fertigstellung soll die Einrichtung bis zu neun schwerstkranke Patienten betreuen und beim Sterben begleiten können. Mit der Fertigstellung wird Ende kommenden Jahres gerechnet. Der Träger, die Diakonissen Speyer-Mannheim, sind für den Bau, aber auch den Betrieb auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.

Das Café „Ich bin so frey“ in der oberen Marktstraße in Landau hat dienstags bis samstags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Angeboten werden unter anderem eine rote Linsensuppe, das Markenzeichen des Cafés, vegane Hotdogs auf Seitan-Basis, herzhafte und süße Waffeln sowie wechselnde Tagesgerichte.

Am Freitag, 22. Dezember, zeigt die ARD im Rahmen ihrer Sendung „ARD Buffet“ (12:15 bis 13 Uhr) einen Beitrag über das Landauer Café.

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