Landau/SÜW. Ein Herzensprojekt nimmt Gestalt an: Während auf dem Gelände des Landauer Bethesda der Bau des stationären Hospizes voranschreitet, ist die Spendenbereitschaft aus der Bevölkerung weiter ungebrochen.
Das wurde auf der jüngsten Mitgliederversammlung des Fördervereins „Ein Hospiz für LD-SÜW“ deutlich. Der aktuelle Spendenstand beträgt demnach über 1,4 Millionen Euro.
„In der jüngsten Mitgliederversammlung konnten wir berichten, dass die Arbeiten auf dem Bethesda-Gelände gut vorangehen und dass wir uns auch knapp vier Jahre nach Gründung des Fördervereins noch über eine beeindruckende Spendenbereitschaft für das Hospizprojekt freuen dürfen“, fasst Oberbürgermeister und Vereinsvorsitzender Thomas Hirsch zusammen.
Beides stimme ihn sehr glücklich, betont der Stadtchef, der im Jahr 2013 erste Gespräche mit den Diakonissen Speyer-Mannheim zur Möglichkeit, ein stationäres Hospiz in Landau zu realisieren, initiiert hatte. Im Herbst 2014 konnte nach intensiven Gesprächen und Beschlüssen in den Gremien dann der Förderverein gegründet werden.
„Seit Bekanntwerden der Pläne hat das Vorhaben überwältigende Unterstützung von verschiedenen Seiten erfahren“, so der OB weiter.
„Die Zuwendungen über mehr als 1,4 Millionen Euro, die wir bislang erhalten haben, kamen aus der kompletten Breite der Gesellschaft und zeigen, dass die Menschen die Wichtigkeit der im Bau befindlichen Einrichtung für Landau und die Südliche Weinstraße erkennen und diese nach Kräften unterstützen.“
Sein ausdrücklicher Dank gelte allen Spendern sowie den Diakonissen Speyer-Mannheim, die maßgeblich dazu beitrügen, eine Versorgungslücke in Landau und der Region zu schließen und die Arbeit des ambulanten Hospizdiensts zu ergänzen, betont der Landauer Stadtchef.
Dem Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“ gehören aktuell rund 130 Mitglieder an. Alleine im zurückliegenden Jahr – Sommer 2017 bis Sommer 2018 – gingen ca. 700 Einzelspenden ein, etwa von Privatpersonen, Firmen, Vereinen und Stiftungen sowie aus dem Erlös von Benefizveranstaltungen.
Die jüngste Großspende steuerte der Serviceclub Round Table 64 Südpfalz bei. Die „Tabler“ überreichten OB Hirsch offiziell den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro aus dem Erlös des letztjährigen Landauer Adventskalenders.
„Der Kalender ist zu einer Institution in der Stadt Landau geworden und als Sozialdezernent begrüße ich besonders, dass mit dem Verkauf soziale Projekte in der Region unterstützt werden“, so Hirsch.
Spendenkonten Förderverein „Ein Hospiz für LD-SÜW“:
VR Bank Südliche Weinstraße
IBAN: DE93 5489 1300 0000 4414 06
BIC: GENODE61BZA
VR Bank Südpfalz
IBAN: DE55 5486 2500 0002 7300 73
BIC: GENODE61SUW
Sparkasse Südliche Weinstraße
IBAN: DE31 5485 0010 1700 8080 80
BIC: SOLADES1SUW

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