
Vereinte Nationen. Foto: dts Nachrichtenagentur
New York – Trotz seiner Rolle als zweitgrößter Geldgeber der Vereinten Nationen nach den USA hat Deutschland die Wahl für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat klar verpasst.
Bei der anonymen Abstimmung in der UN-Generalversammlung unterlag die Bundesrepublik bereits im ersten Wahlgang den Konkurrenten Portugal und Österreich deutlich.
Portugal erhielt in geheimer Wahl 134 Stimmen, Österreich 131 und Deutschland lediglich 104 Stimmen. Die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit lag nach Angaben von Annalena Baerbock, derzeit Präsidentin der Generalversammlung, bei 127 Stimmen. Portugal und Österreich ziehen damit für zwei Jahre in den Sicherheitsrat ein.
Insgesamt müssen fünf Länder nachrücken, nachdem die Amtszeit von Dänemark, Griechenland, Pakistan, Panama und Somalia abgelaufen ist. Für Afrika setzte sich Simbabwe mit 182 Stimmen durch. In der Gruppe der lateinamerikanischen und karibischen Staaten erhielt Trinidad und Tobago 181 Stimmen.
In der Asien-Pazifik-Gruppe kam zunächst kein Kandidat auf die erforderliche Mehrheit. Die Philippinen erhielten im ersten Wahlgang 85 Stimmen, Kirgistan 105. (dts Nachrichtenagentur/ red)

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