Sanaa – Im Jemen ist ein Mitarbeiter der deutschen Botschaft erschossen worden. Bewaffnete Angreifer hatten den Bodyguard der deutschen Botschafterin am Sonntag beim Verlassen eines Geschäfts im südlichen Botschaftsviertel Hada getötet.
Die weiteren Umstände waren zunächst unklar. Das Auswärtige Amt warnt bereits seit geraumer Zeit vor Reisen nach Jemen. „Die Lage im ganzen Land ist weiterhin unübersichtlich. Es bestehen erhebliche Risiken durch innere Konflikte, Stammesauseinandersetzungen, Massendemonstrationen und terroristische Anschläge, die in einzelnen Landesteilen, aber auch in der Hauptstadt Sanaa, auftreten und von denen auch Unbeteiligte betroffen sein können. Zudem besteht in ganz Jemen, auch in der Hauptstadt, die Gefahr, Opfer einer Entführung zu werden“, so das Auswärtige Amt.
Reisen in den Jemen sollten daher vermieden werden. „Wer dennoch reist, muss sich der eigenen Gefährdung und der hohen Sicherheitsrisiken im ganzen Land bewusst sein“, heißt es weiter. (dts Nachrichtenagentur)

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