Sonntag, 05. Juli 2020

„Euro Hawk“ darf Anti-Kollisions-System auf Weisung deutscher Behörden nicht nutzen

28. Mai 2013 | noch keine Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik

 

RQ-4B Global Hawk der Block-20-Konfiguration im Flug. Foto: U.S. Air Force photo- Bobbi Zapka/wikimedia

Berlin – Der US-Rüstungshersteller Northrop Grumman hat Medienberichten widersprochen, wonach das „Euro Hawk“-Testmodell in Manching keinen automatischen Kollisionsschutz habe.

„Das Anti-Kollisions-System ist in allen Hawk-Versionen eingebaut“, sagte Timothy Paynter. Um es zu aktivieren, brauche es eine Blackbox – die stehe allerdings im Hangar und durfte in der Vergangenheit „auf Weisung der zuständigen deutschen Behörden nicht installiert werden“, sagte Paynter.

Er zeigte sich überrascht von der Ankündigung des Projektstopps durch Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU): „Wir haben von der Ankündigung des Bundesverteidigungsministers aus der Presse erfahren“, sagte Paynter. „Wir arbeiten seit langer Zeit mit den deutschen Partnern an der Zulassung für den deutschen Luftraum eng zusammen – Northrop Grumman hat im Zuge dessen allerdings niemals eine klare Checkliste bekommen, keine Auflistung von Dingen, die es für die Zulassung braucht, zum Beispiel. Es war nie ganz klar, was genau benötigt wird.“   (red/dts Nachrichtenagentur)

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