Berlin – Der Botschafter Nordkoreas in Deutschland ist nach der Ankündigung seines Landes, in Kürze erneut einen Raketentest durchführen zu wollen, auf Veranlassung von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) ins Auswärtige Amt einbestellt worden.
Dem nordkoreanischen Vertreter sei die „klare Haltung von Außenminister Westerwelle und der Bundesregierung deutlich gemacht“ worden, wie das Auswärtige Amt am Montag in Berlin mitteilte. Die Ankündigung Nordkoreas, erneut einen Raketentest durchzuführen, stelle einen besorgniserregenden Rückschritt dar. Der geplante Raketenstart verstoße gegen die internationalen Verpflichtungen Nordkoreas und gefährde den Frieden und die Stabilität in der Region, teilte das Auswärtige Amt weiter mit. (dts Nachrichtenagentur)

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